Zwei in Nordmexiko entführte US-Bürger tot aufgefunden

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    Mexiko,

    Mehrere Tage nach der Entführung von vier US-Bürgern im Nordosten Mexikos sind zwei von ihnen tot aufgefunden worden.

    Matamoros liegt unweit der US-Grenze
    Matamoros liegt unweit der US-Grenze - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gouverneur: Zwei weitere Verschleppte gerettet .

    Die beiden anderen Entführten wurden gerettet, einer von ihnen sei verletzt, teilte am Dienstag der Gouverneur des mexikanischen Bundesstaats Tamaulipas, Américo Villarreal, mit. Er machte keine Angaben dazu, wo und wie Entführten gefunden wurden. Auch äusserte er sich nicht dazu, wie zwei von ihnen zu Tode kamen.

    Rettungs- und Sicherheitskräfte seien im Einsatz, um die Überlebenden medizinisch zu versorgen, sagte Villarreal. Die vier US-Bürger waren am Freitag in einem Kleinbus unterwegs, als sie von Unbekannten beschossen und dann in einem anderen Fahrzeug verschleppt wurden. Während der Entführung wurde eine Mexikanerin getötet.

    Die US-Bürger waren zuvor mit dem Kleinbus aus den USA über die Grenze nach Matamoros in Tamaulipas eingereist. Nach Angaben des mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador waren sie nach Mexiko gefahren, um Medikamente einzukaufen. Die US-Bundespolizei FBI setzte für Hinweise zur Festnahme der Täter und Rettung der Verschleppten eine Belohnung von 50.000 Dollar (rund 47.000 Euro) aus.

    Matamoros liegt direkt an der Grenze zum US-Bundesstaat Texas und ist für Gewalt und Drogenkriminalität bekannt. Die Strassen der Region Tamaulipas zählen zu den gefährlichsten des Landes – dort kommt es immer wieder zu Entführungen durch kriminelle Banden.

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