Eine weitere Zeugin hat im Missbrauchsprozess gegen Ex-Musikstar R. Kelly brisante Details über ihre vergangene Beziehung zu dem heute 54-Jährigen geschildert.
ARCHIV - R. Kelly, Musiker aus den USA, grüsst Unterstützer, während er zu einer Anhörung vor dem Leighton Criminal Court ankommt (22.03.2019). Eine weitere Zeugin hat im Missbrauchsprozess gegen R. Kelly nun geschildert, dass er ihr gegenüber erwähnt habe, dass er «junge Mädchen» möge. Foto: Ashlee Rezin/Chicago Sun-Times/dpa
ARCHIV - R. Kelly, Musiker aus den USA, grüsst Unterstützer, während er zu einer Anhörung vor dem Leighton Criminal Court ankommt (22.03.2019). Eine weitere Zeugin hat im Missbrauchsprozess gegen R. Kelly nun geschildert, dass er ihr gegenüber erwähnt habe, dass er «junge Mädchen» möge. Foto: Ashlee Rezin/Chicago Sun-Times/dpa - sda - Keystone/Chicago Sun-Times/Ashlee Rezin

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach der Darstellung der damals 17-jährigen Frau habe Kelly bei einem Essen unvermittelt erwähnt, er möge «junge Mädchen» und dass er den Aufruhr darum nicht verstehen könne, wie US-Medien übereinstimmend berichteten.

Zudem habe er sich mit dem Musiker Jerry Lee Lewis verglichen, der mit seiner 13 Jahre alten Cousine verheiratet war. Nach Darstellung der Zeugin sagte Kelly: «Er ist ein Genie und ich bin ein Genie. Wir sollten tun dürfen, was wir wollen».

Kelly werden in dem Prozess im New Yorker Stadtteil Brooklyn unter anderem die sexuelle Ausbeutung Minderjähriger, Entführung und Bestechung vorgeworfen. Bei einer Verurteilung in allen Punkten droht dem Sänger eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslang. Der seit seiner Festnahme im Sommer 2019 im Gefängnis sitzende Musiker hat alle Vorwürfe immer wieder zurückgewiesen und seinen Kritikern eine Rufmord-Kampagne vorgeworfen. Die am Donnerstag aussagende Zeugin ist das dritte von mehreren mutmasslichen Opfern Kellys, die bei dem Prozess in New York aussagen.

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