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    Aspirin, wenig Schlaf: Debatte um Trumps Fitness

    Keystone-SDA
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    USA,

    Donald Trump gibt zu, präventiv mehr Aspirin als die empfohlene Menge einzunehmen. Um seine Gesundheit gibt es immer wieder Spekulationen.

    US-Präsident Donald Trump spricht bei einer Silvesterfeier in seinem Club Mar-a-Lago. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
    US-Präsident Donald Trump spricht bei einer Silvesterfeier in seinem Club Mar-a-Lago. Foto: Alex Brandon/AP/dpa - Keystone/AP/Alex Brandon

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump nimmt mehr Aspirin ein, als empfohlen ist.
    • Damit will er verhindern, dass «dickes Blut durch mein Herz fliesst.
    • Immer wieder gibt es Spekulationen um die Gesundheit des 79-jährigen Präsidenten.

    In einem Interview mit dem «Wall Street Journal» räumte Trump ein, seit Jahren täglich eine höhere Dosis Aspirin einzunehmen als ihm von Ärzten empfohlen wird. «Sie sagen, Aspirin ist gut zur Verdünnung des Blutes. Und ich will nicht, dass dickes Blut durch mein Herz fliesst», sagte er. Er sei da «ein wenig abergläubisch».

    Die Einnahme führe aber dazu, dass er leicht blaue Flecken bekomme. Diese hatte Trump in der Vergangenheit mehrfach versucht, kosmetisch zu verstecken.

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    Verfärbungen und Pflaster an der Hand von Donald Trump sorgen immer wieder für Spekulationen und Diskussionen. - keystone

    Als ihn Justizministerin Pam Bondi bei einer Veranstaltung kürzlich mit einem Ring am Handrücken streifte, entstand ausserdem eine kleine Schnittverletzung. Zusammen mit Schwellungen an Trumps Knöcheln führte das in US-Medien zu erneuten Spekulationen über den Gesundheitszustand des Präsidenten.

    Im Herbst liess Trump eine medizinische Untersuchung durchführen, wie er dem «WSJ» bestätigte. Dabei handelte es sich um eine Computertomographie (CT), einen bildgebenden Körperscan, der laut einem Statement seines Arztes gegenüber der Zeitung keine Auffälligkeiten zeigte.

    Weisses Haus: Trump bei «exzellenter Gesundheit»

    Trumps Arzt erklärte demnach, der Scan sei nur durchgeführt worden, um mögliche Herz-Kreislauf-Probleme «definitiv auszuschliessen», der Präsident sei voll arbeitsfähig. Aspirin nehme er rein präventiv.

    Auch das Weisse Haus erklärte, der Präsident sei bei «exzellenter Gesundheit». Trump äusserte im Interview dennoch Bedauern über die Untersuchung: Rückblickend sei es «schade» gewesen, ihr zuzustimmen, da sie öffentliche Spekulationen ausgelöst habe.

    donald trump
    Donald Trump schien zuletzt bei offiziellen Terminen oft müde zu sein. - keystone

    Nach eigenen Angaben schläft Trump wenig und beginnt seine Arbeitstage früh. Beobachter berichteten zuletzt, er habe bei öffentlichen Terminen mitunter die Augen geschlossen. Der Präsident wies im «Wall Street Journal» Darstellungen zurück, er sei eingeschlafen. Er sprach von Momenten der Entspannung oder Langeweile.

    Regelmässigen Sport treibt der Republikaner nach eigenen Angaben demnach nicht – mit Ausnahme von Golf. Seine Ernährung gilt als kalorien-, fett- und salzreich, ein republikanischer Reisebegleiter äusserte sich kürzlich schockiert über die Menge an stark verarbeitetem Essen, das er den Präsidenten zu sich nehmen sah, wie das «WSJ» beschreibt. Daran ändern wolle er nichts, sagte Trump dazu im Interview. Er habe «gute Gene» und viel Energie.

    Debatte um das Alter von US-Spitzenpolitikern

    Die Diskussion erinnert an frühere Debatten um das Alter politischer Spitzenvertreter, Debatten, die Trump häufig selbst angestossen hatte. Wiederholt äusserte er Zweifel an der Amtsfähigkeit seines Vorgängers Joe Biden. Dieser war bei Amtsantritt nur wenige Monate jünger als Trump heute.

    Auch vor diesem Hintergrund legt Trump erkennbar Wert auf die öffentliche Darstellung seiner Gesundheit. Der Präsident räumte ein, bei Verletzungen oder Blutergüssen Make-up zu verwenden, um diese zu kaschieren. Mitarbeiter achten Medienberichten zufolge zudem darauf, Präsentationen zu verkürzen und öffentliche Bilder zu vermeiden, die Müdigkeit oder gesundheitliche Schwäche des Präsidenten nahelegen könnten.

    Der Mediziner Mehmet Oz sagte dem «Wall Street Journal», Trump wirke geistig präsent und in komplexen Themen sicher. Politische Entscheidungen könne man diskutieren – Anzeichen geistiger Einschränkungen sehe er nicht.

    Kommentare

    User #3645 (nicht angemeldet)

    wie sieht es mit der mentalen Gesundheit von Merz, Macron und Starmer aus???

    User #1502 (nicht angemeldet)

    Aspirin soll angeblich auch das Gehirn austrocknen!

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