Vor sieben Jahren schickte SpaceX eine Rakete ins All. Im März könnte diese in den Mond krachen. Die Nasa spricht von einem einmaligen Vorkommnis.
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Eine SpaceX Falcon 9-Rakete hebt auf der Startrampe 39A im Kennedy Space Center ab. (Archivbild). - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine SpaceX-Rakete könnte im März in den Mond prallen.
  • Sie verliess die Erde vor sieben Jahren, für die Rückkehr reichte der Treibstoff nicht.
  • Die Nasa spricht von einem einmaligen Vorkommnis mit aufregende Forschungsmöglichkeiten.

Ein Teil einer Rakete von SpaceX könnte nach Berechnungen von Wissenschaftlern der US-Raumfahrtbehörde Nasa Anfang März mit dem Mond zusammenstossen.

Die Flugbahn der «Falcon 9»-Raketenstufe werde derzeit beobachtet, sagte eine Nasa-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur.

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Eine «Falcon 9»-Rakete aus dem Hause SpaceX. - Keystone

Die Rakete war 2015 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet. Sie hatte das «Deep Space Climate Observatory», einen Erdbeobachtungssatelliten, ins All gebracht. Danach reichte jedoch der Treibstoff der Raketenstufe nicht aus, um zurück zur Erde zu kommen. Deswegen ist sie seitdem im All unterwegs.

SpaceX bezieht keine Stellung

Auf ihrer jetzigen Flugbahn werde die Raketenstufe am 4. März auf der Rückseite des Mondes einschlagen, hiess es von der Nasa. Zuvor hatten mehrere US-Wissenschaftler darauf aufmerksam gemacht. Von Elon Musks Privatfirma SpaceX gab es auf Anfrage zunächst keine Reaktion.

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SpaceX will Starship noch dieses Jahr losschicken. - dpa

Der Aufprall werde von der Sonde «Lunar Reconnaissance Orbiter» nicht live beobachtet werden können, hiess es von der Nasa. Es werde aber untersucht, ob danach Veränderungen auf dem Mond und ein möglicherweise entstandener Krater analysiert werden könnten.

«Dieses einmalige Vorkommnis stellt eine aufregende Forschungsmöglichkeit dar.» Die Suche nach dem Krater werde eine grosse Herausforderung und könne Wochen oder sogar Monate dauern.

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