Viel kürzere Arbeitserlaubnis für Asylsuchende in den USA

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    Asylbewerber erhalten in den USA nur noch Arbeitserlaubnisse für 1,5 anstatt 5 Jahre. Das ermögliche es, die Personen häufiger zu prüfen, so die Begründung.

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    Die USA geben Asylsuchenden nur noch kürzere Arbeitsbewilligungen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Asylsuchende in den USA erhalten nur noch eine Arbeitserlaubnis für 1,5 statt 5 Jahre.
    • Die Einwanderungsbehörde begründete es damit, dass so Ausländer häufiger geprüft würden.
    • Laut der US-Regierung wurden seit dem Amtsantritt von Trump

    Die Regierung von US-Präsident Donald Trump verschärft ihre Migrationspolitik weiter. Asylsuchende in den USA bekommen künftig nur noch eine Arbeitserlaubnis für eineinhalb Jahre. Zuvor waren es fünf Jahre.

    Das gab die Einwanderungsbehörde USCIS bekannt. Dies ermöglicht es, Ausländer häufiger zu überprüfen, wie ein Sprecher sagte.

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    Einige US-Firmen könnten wegen der kürzeren Arbeitsbewilligungen für Asylsuchende in Schwierigkeiten kommen. - keystone

    Das «Wall Street Journal» berichtete, die Änderung betreffe Hunderttausende Menschen und habe auch Auswirkungen auf Unternehmen, die auf Asylsuchende mit Arbeitserlaubnis angewiesen seien. Ein Beispiel seien Firmen zu Fleischverarbeitung.

    Regierung: Bereits 530'000 Menschen deportiert

    Die Trump-Regierung hat die Einwanderungspolitik zu einem ihrer Hauptthemen gemacht. Seit Amtsantritt von Trump im Januar haben nach Angaben des Heimatschutzministeriums von Ende Oktober fast zwei Millionen Menschen das Land verlassen – 530'000 Menschen seien deportiert worden und 1,6 Millionen hätten sich «selbst deportiert». Bis Ende des Jahres strebe die Regierung an, die Zahl der Abschiebung auf 600'000 zu erhöhen. Das Weisse Haus postete am Mittwoch die Zahl von zwei Millionen und kündigte an, die «Massendeportationen» gingen weiter

    In vielen – meist demokratisch regierten – Städten sind Offiziere der Bundesbehörde ICE unterwegs, um angeblich kriminelle Ausländer festzunehmen. Wie die «Washington Post» berichtet, hatten aber etwa in der Hauptstadt von den festgenommenen Migranten 80 Prozent keinerlei Vorstrafen.

    Trump hatte am 11. August einen Kriminalitätsnotstand in der Hauptstadt erklärt. «Unsere Hauptstadt wurde von gewalttätigen Banden und blutrünstigen Kriminellen übernommen», behauptete er. Seitdem nahmen ICE-Teams laut «Washington Post» 1100 Menschen fest.

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