Trump warnt Selenskyj und fordert Deal mit Putin

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    US-Präsident Donald Trump verlangt von Selenskyj eine Einigung mit Putin. Am Mittwoch trifft US-Gesandter Witkoff den Kremlchef in Moskau.

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    Trump macht erneut Druck auf Selenskyj und verlangt einen Deal mit Putin. - keystone

    US-Präsident Trump hat den ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Washington erneut zu einer Einigung mit Russland gedrängt, berichtet «n-tv». Selenskyj müsse die Bereitschaft zeigen, «diesen Krieg zu beenden», sonst werde es «sehr schlimm ausgehen».

    Die USA hätten der Ukraine viel gegeben und dafür nichts erhalten, sagte der US-Präsident. Russland sei nach Trumps Darstellung im Vorteil, weil es in der Ukraine wie «eine grosse Maschine» vorrücke.

    Findest du, dass Selenskyj ein Abkommen mit Putin schliessen sollte?

    Zuvor hatte Trump nach Angaben der «taz» die Ablösung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj gefordert. Sondergesandter Witkoff reist nach dem Treffen mit Selenskyj in Oslo weiter zu Putin nach Moskau.

    Selenskyj äussert sich nach Oslo

    Selenskyj führte in Oslo Gespräche mit Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre und Finnlands Präsidenten Alexander Stubb, meldet «Südtirol News». Mit US-Aussenminister Marco Rubio habe er zudem ein «gehaltvolles» Telefonat über Abfangraketen und Frühwarnsysteme geführt.

    Die USA gäben der Ukraine wieder Geheimdienstinformationen zu russischen Angriffen weiter, sagte Selenskyj laut «n-tv». Zudem habe er mit Witkoff über Sicherheitsgarantien gesprochen, die der Beistandsklausel der Nato ähnelten.

    Selenskyj verlangt einen Platz am Tisch, falls Trump, Putin und Xi Jinping über die Ukraine sprechen, schreibt die «taz». Trump habe Putin ausserdem um die Freilassung des seit Jahren inhaftierten US-Bürgers Stephen Hubbard gebeten.

    Trump setzte Sanktionen aus, Witkoff reist zu Putin

    Das Verhältnis zwischen Kiew und Washington habe sich zuletzt verschlechtert, hält «n-tv» fest. Trump hatte demnach ein Abkommen mit Moskau über Diesellieferungen geschlossen und geplante Sanktionen gegen Russland ausgesetzt.

    krieg ukraine trump
    Trump drängt Selenskyj zu einer Einigung mit Putin und warnt vor einem schlimmen Ausgang. - keystone

    Rubio schloss verzögerte Lieferungen von Abfangraketen an die Ukraine nicht aus, berichtet «Südtirol News». Eine Charge aus dem Purl-Programm sei möglicherweise noch nicht geliefert worden, sagte er zum Auftakt einer Indien-Reise.

    Am Mittwoch trifft Witkoff in Moskau Kremlchef Putin und will auf den Gesprächen in Oslo aufbauen, schreibt «n-tv». Er wolle den Weg für direkte Dreiergespräche zwischen Kiew, Moskau und Washington ebnen, Kushner werde per Video teilnehmen.

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    Kommentare

    User #3615 (nicht angemeldet)

    Trump gehört weggesperrt, inkl. seiner ganzen Familie und Freunde!

    User #5499 (nicht angemeldet)

    DT soll nicht immer nur leeeeere Worte reden sondern Taten folgen lassen.

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