Taylor Swift

US-Wahl 2024: Taylor Swift im Visier rechter Verschwörungstheorien

Fabia Söllner
Fabia Söllner

USA,

Taylor Swift ist ins Fadenkreuz rechter Verschwörungstheoretiker in den USA geraten. Sie befürchten, die Sängerin könnte die Wahl beeinflussen.

Taylor Swift
Taylor Swift blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr 2023 mit zahlreichen Rekorden zurück. (Archivbild) - Wes Eddy/AdMedia/ImageCollect

Das Wichtigste in Kürze

  • In den USA stehen bald wieder die Wahlen an.
  • Von einigen Republikanern wird Taylor Swift als Feind einer gerechten Wahl gesehen.

Die US-amerikanische Pop-Ikone Taylor Swift steht im Fokus der politischen Rechten in den USA. Sie befürchten, dass die Sängerin mit ihrer enormen Popularität einen bedeutenden Einfluss auf das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen haben könnte. Daher versuchen sie, ihren Ruf durch verschiedene Verschwörungstheorien zu schädigen, berichtet der «Tagesspiegel».

Zu Beginn der Vorwahlen der Republikaner in Iowa wurde deutlich, dass das Engagement bekannter Künstler eine wichtige Rolle spielt. Experten sind sich einig: Swift könnte als Superstar durchaus das Rennen ums Weisse Haus beeinflussen.

Jesse Waters, ein prominenter Moderator von Fox News, stellte kürzlich in seiner Show eine Theorie über Swifts politisches Engagement auf. Er insinuierte, dass ihre Karriere und ihr Einfluss von der demokratisch geführten US-Regierung orchestriert seien.

Verschwörungstheorie Nr. 1: Die NATO und Taylor Swift

Waters stützte seine Behauptungen auf ein Video eines NATO-Gipfels zur Cybersicherheit aus dem Jahr 2019. In diesem Video erwähnt ein Wissenschaftler ohne Verbindung zur NATO lediglich Swifts Namen. Und zwar als Beispiel für beliebte Stars, die gegen Desinformation in sozialen Netzwerken vorgehen können.

Das Pentagon reagierte humorvoll auf Waters' Anschuldigungen. «Was diese Verschwörungstheorie angeht, die werden wir abschütteln», kommentierte Vize-Sprecherin Sabrina Singh.

Verschwörungstheorie Nr. 2: Taylor Swift als Marionette des Weissen Hauses

Waters behauptete weiterhin, dass Swifts Engagement für das gemeinnützige Portal Vote.org von der Regierung gesteuert sei. Nach einem Online-Aufruf von Swift zur Wählerregistrierung verzeichnete das Portal einen starken Anstieg an Registrierungen.

Swifts Sprecherin Tree Paine wies diese Behauptungen zurück und verwies auf eine Stellungnahme von Andrea Hailey, der Chefin von Vote.org. «Unsere Partnerschaft mit Taylor Swift hilft allen Amerikanern dabei, dass ihre Stimmen an der Wahlurne gehört werden», betonte Hailey.

Verschwörungstheorie Nr. 3 und 4: Hexenkraft und Verbindungen zum Pentagon

Weitere Verschwörungstheorien umfassen Vorwürfe über den Einsatz von Hexenkraft bei ihren Konzerten. Ebenso für Verbindungen zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sowie Behauptungen, sie sei eine Geheimwaffe des Pentagons zur psychologischen Kriegsführung.

Die Reaktion der Experten

Politik- und Medienexperten sind sich einig: Die zunehmende Beliebtheit von Swift und ihre politische Positionierung machen sie zu einem begehrten Ziel für Angriffe. Johanna Blakley, Medienwissenschaftlerin an der University of Southern California, sagt: «Das konservative Lager ist offenbar besorgt über den Einfluss, den sie haben könnte.» Die Verbreitung von Falschinformationen über Swift sei ein hinterhältiger Versuch, ihren möglichen Einfluss auf die Wahlen zu untergraben.

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