US-Sanktionen gegen sudanesischen Milizenführer – Völkermordvorwurf

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USA,

Die USA verhängen Sanktionen gegen die sudanesische Miliz RSF und ihren Führer Mohamed Hamdan Daglo.

Sudan
Ein von der RSF-Miliz zerstörtes Haus im Sudan. Bei einem Angriff auf eine Beerdigung in al-Obeid in der Region Kordofan wurden laut Uno mindestens 40 Zivilisten getötet. (Archivbild) - keystone

Die sudanesische Miliz RSF hat nach Einschätzung von US-Aussenminister Antony Blinken in dem seit bald zwei Jahren andauernden Machtkampf Völkermord begangen. Das US-Finanzministerium verhängt daher Sanktionen gegen RSF-Führer Mohamed Hamdan Daglo. Der Völkermordsvorwurf bezieht sich auf die sudanesische Region Darfur.

Der General, der sich einst gemeinsam mit dem sudanesischen De-facto-Machthaber Abdel Fattah al-Burhan an die Macht putschte, kämpft seit April 2023 gegen die Truppen al-Burhans. Der Konflikt löste die nach UN-Angaben grösste Flüchtlingskrise der Welt aus – mehr als zwölf Millionen Menschen flohen vor den Kämpfen innerhalb des Sudans und in die Nachbarstaaten.

Vorwürfe schwerwiegender Verbrechen

Das US-Finanzministerium sei entschlossen, «alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um die Verantwortlichen für die Verletzung der Menschenrechte des sudanesischen Volkes zur Rechenschaft zu ziehen», sagte der stellvertretende US-Finanzminister Wally Adeyemo einer Mitteilung zufolge. Er begründete die Sanktionen mit Blinkens aktueller Einschätzung. Zuvor hatte Blinken der RSF und den mit ihr verbündeten Milizen bereits Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ethnische Säuberungen und sexuelle Gewalt vorgeworfen.

Von den Sanktionen sind ausser Daglo sieben Unternehmen und ein Geschäftsmann betroffen, die zur Finanzierung des Konflikts und Waffenkäufen beitragen sollen. Unter anderem werden sämtliches Eigentum und Eigentumsanteile, die sich in den Vereinigten Staaten oder im Besitz oder unter der Kontrolle von US-Bürgern befinden, gesperrt.

Kommentare

User #4445 (nicht angemeldet)

So ein Quatsch, ständig das gegeneinander der Demokraten und Repuplikaner, Der Quatsch mit der Prostituierten ,das Futer der Anwälte, Wenn man alle verklgen wuerde ,die da Etablissements besuchen? Die Medien überwachen jede Bewegung von Trump,die haben sonst nichts.wer würde das ertragen?Die Amis hätten ja andere Sorgen.Wirtschaft Kriminalität Einwanderubg ec

User #1798 (nicht angemeldet)

Und Sanktionen gegen Israel? Da schweigen alle!

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