Zwei neue Waldbrände in Spanien
In dem von zahlreichen Waldbränden geplagten Spanien sind zwei neue Feuer ausgebrochen. In der Provinz Cáceres im Westen des Landes griffen Flammen eines in Brand geratenen Lastwagens am Samstag schnell auf die Vegetation über, wie die Polizeieinheit Guardia Civil in einem Post auf der Plattform X schreibt.

Mehr als 800 Einwohner der Orte Casas de Millán und Grimaldo wurden evakuiert. Der Brand in der Autonomen Region Extremadura, die an Portugal grenzt, wird derzeit in der niedrigsten Gefahrenstufe 1 geführt.
Nahe Lleida in der autonomen Region Katalonien im Nordosten Spaniens haben starke Winde einen Waldbrand wieder angefacht und auf weitere Flächen ausgedehnt, wie die dortige Feuerwehr in einem Post auf X mitteilte. Nahe dem Ort Senet brenne es in Schluchten mit sehr steilem Gefälle. Die Feuerwehr hat dort unter anderem fünf Löschflugzeuge im Einsatz. Der höchste Punkt des Brandes liege auf etwa 2.300 Meter Höhe, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press. Bisher musste niemand in Sicherheit gebracht werden.
In ganz Spanien sind derzeit laut einem spanischen Waldbrandportal 43 meist kleinere Waldbrände aktiv, darunter in Kastilien und León, Katalonien, Valencia und Kastilien-La Mancha. Die verheerenden Waldbrände in den Regionen Madrid, Ávila und Toledo, die vergangene Woche die Evakuierung Zehntausender Menschen erforderten, sind inzwischen weitgehend eingedämmt. Die meisten Evakuierungsbefehle und Ausgangsbeschränkungen wurden mittlerweile aufgehoben.






