US-Justizministerium öffnet Robert Muellers wichtigste Akten

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die Demokraten im US-Abgeordnetenhaus und das Justizministeriums haben sich geeinigt. Das Justizministeriums öffnete die wichtigste Akten von Robert Mueller.

    Robert Mueller
    Wichtigste Akten von Sonderermittler Robert Mueller geöffnet. - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Robert Muellers wichtigste Akten wurden geöffnet.
    • Donald McGahn kam wiederum einer Zwangsvorladung des Justizausschusses nicht nach.

    Im Streit um den Bericht von Russland-Sonderermittler Robert Mueller haben die Demokraten im US-Abgeordnetenhaus und das Justizministerium eine Einigung erzielt. Der Vorsitzende des Justizausschusses, Jerry Nadler, teilte am Montag mit: Das Justizministerium habe eingewilligt, «Muellers wichtigste Akten für uns zu öffnen».

    Dabei gehe es um «zentrale Beweise», die dem Mueller-Bericht bei der Frage zugrunde lagen. Und ob der republikanische US-Präsident Donald Trump bei den Russland-Ermittlungen des FBI die Justiz behindert habe.

    Mueller hatte seine Arbeit Ende März abgeschlossen und Justizminister William Barr seinen Bericht übergeben, der mehrere Wochen danach veröffentlicht wurde. In dem Bericht äusserte sich Robert Mueller nicht eindeutig zum Vorwurf der Justizbehinderung, sondern führte Argumente dafür und dagegen an. In seiner einzigen öffentlichen Stellungnahme sprach Mueller Trump Ende Mai allerdings ausdrücklich nicht von dem Vorwurf frei.

    Nadler sagte, trotz der Teil-Einigung mit dem Ministerium werde das von den Demokraten an diesem Dienstag über eine Resolution abstimmen. Mit der Resolution soll Nadler ermächtigt werden, vor Gericht zu ziehen. Um Barr und Trumps früheren Rechtsberater Donald McGahn dazu zu zwingen, Forderungen des Ausschusses nachzukommen.

    Nadler hatte Barr unter Strafandrohung aufgefordert, neben den zugrundeliegenden Beweisen auch den ungeschwärzten Mueller-Bericht zu übergeben. Der Justizminister lehnt das ab.

    McGahn - eine zentrale Figur in Muellers Ermittlungen - kam wiederum einer Zwangsvorladung des Justizausschusses nicht nach. In Muellers Abschlussbericht sind diverse Versuche Trumps aufgeführt, Einfluss auf die Ermittlungen zu nehmen - unter anderem über McGahn

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