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Twitter will Falschmeldungen zu Corona-Impfungen den Garaus machen

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USA,

Irreführende Tweets und Falschinformationen zu Impfungen gegen das Coronavirus will der Kurznachrichtendienst künftig mit Warnhinweisen versehen oder löschen.

ARCHIV - Irreführende Tweets und gezielte Falschinformationen zu Impfungen gegen das Coronavirus will Twitter künftig mit Warnhinweisen versehen oder gleich ganz löschen. Foto: Fabian Sommer/dpa
ARCHIV - Irreführende Tweets und gezielte Falschinformationen zu Impfungen gegen das Coronavirus will Twitter künftig mit Warnhinweisen versehen oder gleich ganz löschen. Foto: Fabian Sommer/dpa - sda - Keystone/dpa/Fabian Sommer

Das Wichtigste in Kürze

  • Twitter will verstärkt gegen Fake News im Zusammenhang mit der Corona-Impfung vorgehen.
  • Tweets sollen mit Warnhinweisen versehen oder gleich ganz gelöscht werden.

Der Kurznachrichtendienst Twitter will den Kampf gegen Falschmeldungen im Zusammenhang mit Corona-Impfungen verstärken. Die Regelverschärfung kündigte Twitter am Mittwoch über den offiziellen Firmenblog an.

Demnach sollen ab kommender Woche nicht nur Tweets entfernt werden, die abstruse Verschwörungstheorien zu Impfstoffen verbreiten wie jene, wonach die Präparate angeblich dazu gedacht seien, die Bevölkerung zu kontrollieren. Auch Falschbehauptungen zu vermeintlichen Gesundheitsschäden durch Impfungen, die wissenschaftlich widerlegt sind, oder die Leugnung jeglicher Gefahr durch das Virus sollen nicht länger geduldet werden.

Warnhinweise ab nächstem Jahr

Ab Anfang kommenden Jahres will Twitter zudem einen Warnhinweis bei Tweets setzen, die strittige Darstellungen oder unvollständige, aus dem Zusammenhang gerissene Informationen zu Impfstoffen enthalten.

Solche Tweets könnten mit weiterführenden Links zu den Twitter-Nutzungsbedingungen und verlässlichen Informationen über das Coronavirus versehen werden, hiess es in dem Blog-Eintrag. Damit wolle der Kurznachrichtendienst den von Wissenschaftlern und Regierungen geführten Kampf gegen die Pandemie unterstützen.

«Im Kontext einer globalen Pandemie stellen Falschinformationen zu Impfstoffen eine erhebliche und zunehmende Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar - und wir alle haben da eine Rolle zu spielen», heisst es zur Begründung in dem Twitter-Blog.

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