Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt tritt zurück

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    Trumps Sprecherin Karoline Leavitt verlässt das Weisse Haus Ende August. Die 28-Jährige nennt familiäre Gründe nach der Geburt ihres zweiten Kindes.

    Karoline Leavitt trumps
    Ende August verlässt Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt das Weisse Haus. - keystone

    Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt tritt per Ende August von ihrem Amt zurück. Das verkündete US-Präsident Donald Trump in der Nacht auf Donnerstag auf seiner Plattform Truth Social, wie das «SRF» berichtet.

    Als Grund nannte Trump, dass Leavitt mehr Zeit für ihre Familie und ihre kleinen Kinder haben solle. Es sei eine Entscheidung, die er «voll und ganz» verstehe und respektiere, so der Präsident.

    Findest du es richtig, dass Karoline Leavitt ihren Job als Trumps Sprecherin für die Familie aufgibt?

    Leavitt selbst brachte Anfang Mai ihr zweites Kind, eine Tochter, zur Welt. Nach der Geburt kehrte sie zunächst noch in das Weisse Haus zurück, bevor sie nun den endgültigen Schritt bekanntgab.

    Bittersüsse Entscheidung nach Rückkehr

    Auf X erklärte Leavitt, sie habe gespürt, dass sie nicht gleichzeitig die beste Mutter und eine vollwertige Pressesprecherin sein könne. Deshalb habe sie letztendlich die «bittersüsse Entscheidung» getroffen, das Weisse Haus zu verlassen, wie «ZDFheute» zitiert.

    Trumps Würdigung fiel entsprechend überschwänglich aus, berichtet «T-Online». Er bezeichnete Leavitt als eine seiner vertrauenswürdigsten Mitarbeiterinnen und als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Amtes.

    Leavitt gilt als enge Vertraute Trumps und prägte den Umgang des Weissen Hauses mit den Medien massgeblich. Kritikerinnen und Kritiker warfen ihr dabei einen konfrontativen Kurs gegenüber klassischen Medien vor, wie das «SRF» festhält.

    Trumps Sprachrohr künftig als externe Beraterin

    Leavitt war mit 28 Jahren die jüngste Pressesprecherin in der Geschichte des Weissen Hauses. Sie übernahm das Amt im Januar 2025, als Trump seine zweite Amtszeit antrat.

    Trumps Sprecherin Karoline Leavitt
    Leavitt geht – wer übernimmt Trumps Pressepodium? - keystone

    Künftig soll Trumps ehemalige Sprecherin als externe Beraterin tätig sein und innerhalb der Republikanischen Partei eine einflussreiche Rolle übernehmen. Dies im Hinblick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen, wie «ZDFheute» berichtet.

    Wer Leavitts Nachfolge im Weissen Haus antritt, ist bislang nicht bekannt. Trump äusserte sich dazu bisher nicht.

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    Kommentare

    User #3926 (nicht angemeldet)

    Er hat bestimmt schon eine noch Linientreuere Mischung aus Mensch und KI bereitgestellt!

    User #3361 (nicht angemeldet)

    Da werden noch viel mehr das sinkende Boot verlassen...

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