Trump auf 250-Dollar-Schein – was hinter den Plänen steckt
Das US-Finanzministerium bereitet einen 250-Dollar-Schein mit Trump-Porträt vor – doch mehrere Hürden stehen dem Plan noch im Weg.

Das US-Finanzministerium hat einen Entwurf für einen 250-Dollar-Schein mit dem Porträt von US-Präsident Donald Trump vorbereitet, berichtet das «SRF».
Finanzminister Scott Bessent bestätigte, dass seine Behörde auf die mögliche Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes vorbereitet sein müsse.
Im Netz hagelte es umgehend Spott und Kritik an den Plänen, wie «web.de» schreibt. Die frühere Aussenministerin Hillary Clinton spottete: «Bis zum Ende von Trumps Amtszeit wird das gerade noch für eine Gallone Benzin und einen Karton Eier reichen.»
Gesetz von 1866 steht im Weg
In den USA ist es seit 1866 verboten, lebende Personen auf Banknoten abzubilden, wie das «SRF» berichtet. Ein von einem republikanischen Abgeordneten aus South Carolina eingebrachter Gesetzesentwurf würde eine Ausnahme für amtierende und frühere Präsidenten schaffen.
Ziel ist es, den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Nation im Juli zu würdigen. Bessent betonte gegenüber Kritikern: «Ich sehe nichts Unangebrachtes daran, den US-Präsidenten auf der Note abzubilden.»
Der Gesetzesentwurf des republikanischen Abgeordneten Joe Wilson liegt dem Repräsentantenhaus seit 2025 vor, wurde bislang aber nicht weiter behandelt. Auch eine 250-Dollar-Note als solche existiert bislang nicht, wie «T-Online» meldet.
Novum für US-Banknoten: 250-Dollar-Schein und Trumps Unterschrift
Laut einem Bericht der «Washington Post» drängte US-Schatzmeister Brandon Beach die zuständige Druckbehörde zur Entwurfserstellung. Sein Berater Mike Brown soll daran ebenfalls beteiligt gewesen sein, berichtet «T-Online».

Der britische Künstler Iain Alexander äusserte sich im Bericht der «Washington Post» als Urheber des Entwurfs für die mögliche 250-Dollar-Note. Trumps Unterschrift wäre darin integriert, was ein Novum für US-Banknoten darstellen würde.
Parallel zu den Notenplänen laufen Vorbereitungen für eine Gedenkmünze mit Trumps Abbild. Viele Nutzer in sozialen Netzwerken warfen Trump «Personenkult» nach dem Vorbild von Diktaturen vor, wie «web.de» schreibt.
















