Dollar

Ami-Millionärin bezahlt 250'000 Dollar für Nanny und Co.

Fabienne Endras
Fabienne Endras

USA,

Nicht nur eine Haushaltshilfe, sondern ein ganzes Team kümmert sich um den Haushalt und die Kinder der US-Multimillionärin Christine Landis (44).

Nanny
Eine Nanny ist nicht genug, darum gibt Christine Landis 250'000 Dollar für ein ganzes Team aus, das sich um alles zu Hause kümmert. - Instagram/@thechristinelandis

Das Wichtigste in Kürze

  • Christine Landis (44), amerikanische Multimillionärin, sieht sich selbst als CEO ihres Haushalts, der wie ein kleines Unternehmen sei.
  • Sie hat ein ganzes Team eingestellt, das sich um alles kümmert.
  • Dafür gibt sie jährlich 250’000 Dollar (rund 200’000 Franken) aus.

Normalerweise kümmern sich Eltern von Kindern selbst um die Kleinen und den Haushalt. Manchmal beschäftigt man vielleicht eine Haushaltshilfe, die einem den Alltag erleichtert. Oder die Kinder werden in die Kita gegeben.

Für die Familie Landis aus San Diego in den USA ist das aber nicht genug: Sie beschäftigen ein ganzes Team, das sich um die Kinder und um andere Aufgaben im Haushalt kümmert.

Rund eine Viertelmillion Dollar (etwa 200’000 Franken) gibt Christine Landis (44) im Jahr aus, damit für alles gesorgt ist. Sie ist Mutter von zwei Kindern und delegiert alle Aufgaben, die sie nicht selber machen will. So kümmert sich ein Familien-Assistent um die Familienorganisation, die Kinder und deren Erziehung.

Ein Familien-Assistent kümmert sich, neben dem Termin-Management und der Überwachung der Haushaltsführung, auch um die Kinderbetreuung. Er ist also Hausverwaltung, persönliche Assistenz und Nanny in einem – und wohnt auf dem Anwesen.

Landis beschäftigt zudem eine Wochenend-Nanny, einen persönlichen Koch und eine Haushälterin.

Mutter und CEO

Schon mit 30 Jahren hat Landis ihre erste Million verdient. Das im Unternehmen ihrer Mutter, welches sie später geerbt und verkauft hat. So wurde sie zur Multimillionärin.

Nun sei sie CEO ihrer eigenen Familie, die sie wie ein kleines Unternehmen führe, erklärt sie im «Wall Street Journal».

Landis sagt, für eine wohlhabende Familie würde eine einzige Nanny nicht mehr reichen. Und daraus hat sie ein Geschäftsmodell entwickelt: Sie ist die Gründerin und CEO von «Peacock Parent».

Diese Firma hilft Familien, ihren Haushalt zu führen. Und das mit Hilfe von KI.

Siehst du deine Familie auch als kleines Unternehmen?

Laut «Wall Street Journal» kostet beispielsweise das WC-Training für Kleinkinder bis zu 4500 Dollar (3600 Franken). Oder für private Velo-Fahrstunden zahlt man etwa 400 Dollar (rund 320 Franken) pro Stunde. Zusätzlich gibt es viele andere Dinge, die delegiert werden können.

Bei solchen Preisen ist es verständlich, dass eine horrende Summe zustande kommt: 250'000 Dollar zahlt Landis jährlich nach eigener Aussage.

Es gebe aber Aufgaben, die sie nie delegieren würde. Zum Beispiel das gemeinsame Kuscheln im Bett. Denn dabei spüre sie: «Unsere Bindung, unsere Liebe – das ist unersetzlich.»

Kommentare

User #5681 (nicht angemeldet)

4 Personen angestellt und bezahlt CHF 200`000.-, warum staunen hier alle aber jammern selber immer, dass sie zu wenig verdienen? Möchten sie für 50`000 Franken pro Jahr eine Vollzeitstelle? Leben sie dann gut davon? Wenn jemand einen Mensch anstellt, soll er auch einen anständigen Lohn dafür bezahlen. Wir hatten erst vor kurzem einen Gerichtsfall in der Schweiz, wo ein Milliardär einem Privatkoch 94`000 Fr pro Jahr bezahlte. Da frage ich mich ab beiden - der eine giezt herum, da hätte ich Sorge, dass mir der Koch ins Essen spuckt und der nicht sehr schlaue Koch, der diese Stelle annimmt!

User #3495 (nicht angemeldet)

Ist doch absolut egal! Sie vermags! Also was solls? Auch wenn sie ihr noch monatlich einen Jaguar schenken würde! Hier gehts auch immer mehr nur noch um Neid, oder?

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