Trump will bei US-Jubiläumsfeier im Mittelpunkt stehen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

USA,

Nachdem mehrere Musiker ihren geplanten Auftritt auf dem US-Jubiläumsfest abgesagt haben, sieht Präsident Donald Trump sich selbst und seine Maga-Bewegung im Mittelpunkt der Feierlichkeiten.

ARCHIV - US-Präsident Donald Trump spricht während einer Zeremonie am Memorial Day auf dem Arlington National Cemetery. Der Memorial Day fällt mit den Feierlichkeiten zum 250-jährig...
ARCHIV - US-Präsident Donald Trump spricht während einer Zeremonie am Memorial Day auf dem Arlington National Cemetery. Der Memorial Day fällt mit den Feierlichkeiten zum 250-jährig... - Keystone/AP/Rod Lamkey

Präsident Trump werde die historischen Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der USA «am Mittwoch, den 24. Juni» in einer Zeremonie persönlich eröffnen, teilte eine Sprecherin von Trumps Veranstaltungsinitiative Freedom250 verschiedenen US-Medien am Wochenende mit. Zuvor hatte Trump auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social zeitlich etwas verwirrend verkündet, er lasse prüfen, ob eine Kundgebung «am Mittwoch, Washington D.C., zur selben Zeit, am selben Ort» machbar sei.

Er verstehe es, wenn die Musiker angesichts ihres geplanten Auftritts nervöse Zuckungen bekämen, schrieb Trump darin. Er denke darüber nach, anstelle jener «hoch bezahlten, drittklassigen «Künstler»» lieber «die Nummer eins Attraktion auf der ganzen Welt» mit einer grossen Rede auf die Bühne zu bringen: sich selbst. Nur grosse Patrioten seien zu dieser «wilden und wunderschönen Feier Amerikas» eingeladen.

Erst in der vergangenen Woche war das Line-up der Musiker veröffentlicht worden, die beim Jubiläumsfest zwischen dem 25. Juni und dem 10. Juli in der US-Hauptstadt auftreten sollten. Kurz darauf sagten mehrere Künstler ihre Auftritte wieder ab, darunter die Band The Commodores, die Country-Sängerin Martina McBride und Poison-Frontmann Bret Michaels. Als Grund gaben die Musiker an, dass ihnen die Veranstaltung, die nach eigenen Angaben überparteilich ist, zu politisch aufgeladen sei.

In einem weiteren Post am Wochenende wetterte Trump gegen die Musiker und plädierte gar für eine komplette Absage der Konzertreihe zum Jubiläum: «Wir sollten eine gigantische MAKE AMERIKA GREAT AGAIN RALLYE haben, für 250, anstatt überbezahlte Sänger, die keiner hören will, deren Musik langweilig ist, und die dennoch nichts anderes tun, als sich zu beschweren.»

Kommentare

User #5456 (nicht angemeldet)

Wer zu diesem Zeitpunkt US Präsident ist, steht doch automatisch mit im Mittelpunkt. Wie kommt man drauf, dass DT sich im Mittelpunkt drängen möchte? Die Hater sind sehr kindisch.

User #2696 (nicht angemeldet)

Dieser Mann ist schlicht krank!

Weiterlesen

fernreise impfung
189 Interaktionen
«Nachlässig»
de
384 Interaktionen
Es winkt Gold

MEHR IN POLITIK

12 Interaktionen
Simferopol
1 Interaktionen
Bogotá
4 Interaktionen
Bern

MEHR AUS USA

Drogenboote USA Venezuela
1 Interaktionen
Washington
Madonna
19 Interaktionen
«Kurzes Abenteuer»
Libanon
49 Interaktionen
Nahost-Konflikt
Louis Delétraz Cadillac IMSA
Spätes Safety-Car