Tragödie in den USA: Schwangere Frau (†21) von Polizei erschossen

    Redaktion
    Redaktion

    USA,

    In den USA wurde eine schwangere Frau von der Polizei erschossen. Zuvor hatte sie in einem Laden Alkohol gestohlen.

    Verstorbene Schwangere Polizei
    Ta'Kiya Young hinterlässt zwei Kinder und verlor ihr ungeborenes Baby. - gofundme.com

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Polizei hat in den USA eine schwangere Frau erschossen.
    • Die 21-Jährige hinterlässt zwei Kinder und verlor ihr ungeborenes Baby.

    Eine schwangere Mutter zweier Kinder wurde auf einem Supermarktparkplatz in einem Vorort von Columbus, USA, von der Polizei erschossen. Die 21-jährige Ta'Kiya Young soll zuvor Alkohol aus dem Supermarkt gestohlen haben.

    Ein Mitarbeiter des Supermarkts alarmierte die Polizei wegen mehrerer Personen, die mit gestohlenen Gegenständen flüchteten. Darunter war auch Ta'Kiya Young. «Sie hat etwas aus dem Laden gestohlen», bestätigte ihre Grossmutter gegenüber der Zeitung «The Columbus Dispatch».

    Konfrontation mit fataler Folge

    Ein Polizist näherte sich dem Auto von Young und forderte sie auf, anzuhalten. Ein weiterer Beamter stellte sich vor das Fahrzeug. Doch statt anzuhalten, beschleunigte die Schwangere ihren Wagen – woraufhin der vor ihr stehende Beamte durch die Windschutzscheibe schoss.

    Dieser Post ist nicht mehr verfügbar. Original anzeigen

    Zunächst fuhr das Auto noch etwa 15 Meter weiter. Schliesslich kam es auf dem Gehweg zum Stehen. Infolgedessen starben sowohl Ta'Kiya als auch ihr ungeborenes Baby noch am Tatort.

    Grossmutter kritisiert Vorgehen der Polizei

    Ta'Kiya hinterlässt zwei Söhne im Alter von drei und sechs Jahren. Sie hätte im November ein Mädchen zur Welt bringen sollen, so ihre Familie gegenüber «The Columbus Dispatch».

    In ihrer Trauer äussert sich die Grossmutter kritisch über den tödlichen Vorfall: «Man hätte sie nicht erschiessen müssen. Sie wäre irgendwann aus dem Auto herausgekommen. Man hätte sie und das Baby nicht töten müssen.»

    Auf der Spendenplattform gofundme.com wurde eine Spendenseite für die Verstorbene eingerichtet. Innert kürzester Zeit kamen über 5000 Dollar zusammen.

    Weiterlesen

    rosalyn
    7 Interaktionen
    Reist durchs Land
    2 Interaktionen
    In New York
    George Floyd Protests
    21 Interaktionen
    Floyd-Skandal

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    10 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Campingfeuer Bella Italia
    «Fire! Fire!»
    Ostschweizer Kantonsrat will heimliche Kameras auf Nase stoppen
    2 Interaktionen
    Smart Glasses
    Tierpark Bern Artenschutz
    Tierpark Bern

    MEHR AUS USA

    Xi Jinping
    1 Interaktionen
    Bei Trump-Besuch
    Christa Pike
    104 Interaktionen
    Missglückt
    1 Interaktionen
    Washington