Starbucks hat seine Quartalszahlen vorgelegt: Obwohl Erlöse und Betirebsgewinn gestiegen sind, zeigten sich die Anleger enttäuscht. Der Grund ist das Geschäft der Café-Kette in China.
Bei der US-Kaffeehaus-Kette Starbucks florieren die Geschäfte. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
Bei der US-Kaffeehaus-Kette Starbucks florieren die Geschäfte. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der weltgrössten Café-Kette Starbucks florieren die Geschäfte - nicht jedoch im wichtigen Auslandsmarkt China.

In den drei Monaten bis Ende September steigerte das Unternehmen die Erlöse im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar (6,9 Mrd. Euro), wie es nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Betriebsgewinn stieg sogar um 165 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar.

Bei Anlegern kam der Geschäftsbericht dennoch schlecht an - die Aktie reagierte nachbörslich mit deutlichen Kursverlusten. Denn während Starbucks fast rund um den Globus von der Erholung von der Pandemie profitierte, sorgte eine neue Corona-Welle in China dort erneut für Lockdowns. Das führte im grössten Wachstumsmarkt von Starbucks zu einem Rückgang des flächenbereinigten Absatzes um sieben Prozent.

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