Skirpal: UN-Sicherheitsrat zu Giftanschlag zusammengekommen

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    Der UN-Sicherheitsrat ist in New York zu einer Sitzung über den Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Grossbritannien zusammengekommen.

    Sergei Wiktorowitsch Skripal
    Armeeoffiziere entfernen die Bank, in der Sergi Skripal und seine Tochter vergiftet gefunden wurden, in Salisbury, Wiltshire, Grossbritannien, 23. März 2018 - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der UN-Sicherheitsrat ist in New York zu einer Sitzung zusammengekommen.
    • Bei dem Treffen wird der Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter behandelt.
    • Russland hat um das Treffen gebeten.

    Der UN-Sicherheitsrat ist in New York zu einer Sitzung über den Giftanschlag auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Grossbritannien zusammengekommen. Russland hatte um das Treffen gebeten. Die britische Regierung macht Russland für die Attacke am 4. März im südenglischen Salisbury verantwortlich.

    Schon im Vorfeld der Sitzung hatten sich Russland und Grossbritannien einen Schlagabtausch geliefert. Es sei «höchstwahrscheinlich», dass es einen «Moment der Wahrheit» geben werde, schrieb der stellvertretende russische UN-Botschafter Dmitri Polianski beim Kurznachrichtendienst Twitter. «Diejenigen, die Lügen über die angebliche russische Beteiligung an der Vergiftung von Salisbury verbreiten, müssen wissen, dass solch verantwortungsloses Verhalten einen Preis hat.»

    Für britische UN-Botschafterin macht Treffen keinen Sinn

    Russland habe die Bitte um ein Treffen des Sicherheitsrats nicht mit Grossbritannien abgesprochen, sagte die britische UN-Botschafterin Karen Pierce vor Journalisten. Ihrer Ansicht nach mache ein Treffen vor der Fertigstellung des Untersuchungsberichts der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) keinen Sinn, sagte sie. «Ich mache mir Sorgen, wenn ich die russischen Aussagen so höre, dass es ihnen darum geht, schonmal eine Strategie vorzubereiten, wie sie die Ergebnisse der OPCW nicht akzeptieren können, wenn sie da sind.»

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