Schweiz-USA-Handelsdeal: Ausländische Medien bewerten die Einigung

Maike Lindberg
Maike Lindberg

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Der neue Handels-Deal zwischen Schweiz und USA sorgt international für Aufmerksamkeit. Ausländische Medien betonen wirtschaftliche Chancen.

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Der Deal zwischen den USA und der Schweiz löst international Reaktion aus. - keystone

Die USA haben die Zölle auf Schweizer Exportgüter von 39 Prozent auf 15 Prozent gesenkt. Schweizer Unternehmen investieren dafür bis 2028 rund 200 Milliarden US-Dollar in den USA, wie «Reuters» berichtet.

Die Massnahmen betreffen Schlüsselbranchen wie Pharma, Technik und Automobil. Als Teil des Deals erkennt die Schweiz künftig US-Sicherheitsstandards bei Fahrzeugen an, schreibt «Investment Monitor».

Für Schweizer Unternehmen bringt die Senkung gleiche Bedingungen wie für EU-Firmen.

USA-Handelsdeal: Bewertungen aus dem Ausland und Kritik

Das «Wall Street Journal» hebt hervor, dass Schweizer Manager direkten Zugang zu Präsident Trump bekamen und als Gegenleistung Investitionszusagen tätigten. Die Medien loben die pragmatische Verhandlungsführung der Schweiz und den offenen Umgang mit US-Regierungsstellen.

Britische und indische Wirtschaftsmedien wie die «Economic Times» sehen im Deal eine Stärkung des transatlantischen Handels. Sie loben die neuen Regeln für geistiges Eigentum, digitale Märkte und Agrarprodukte.

Hat die Schweiz mit den USA einen guten Deal ausgehandelt?

Die Vereinbarung gilt als Vorbild für bilaterale Lösungen in Zeiten globaler Handelskonflikte. Manche EU-nahe Stimmen kritisieren allerdings, dass die Schweiz sich vorab von Brüssel distanziert hat, um die US-Zölle zu vermeiden.

Einige Kommentarspalten sprechen von «opportunistischer Diplomatie», andere bewerten den Schweizer Ansatz als konstruktiv.

Expertenmeinungen und Ausblick

Handelsfachleute betonen, dass die Vereinbarung den Schweizer Exportsektor stabilisiert und weitere Eskalationen bei Zöllen verhindert. Die US-Regierung spricht offiziell von neuen Marktzugängen für US-Produkte und mehr Jobs durch Schweizer Investitionen. So die offizielle «White House»-Mitteilung.

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USA haben die Zölle auf Schweizer Exportgüter von 39 Prozent auf 15 Prozent gesenkt. - keystone

Die internationale Presse sieht die Einigung insgesamt als wirtschaftlich vorteilhaft für beide Länder. So erhält die Schweiz einen privilegierten Marktzugang und die USA sichern sich massive Kapitalzuflüsse.

Die schnelle Umsetzung wird von Analysten und Experten positiv bewertet, berichtet der «Investment Monitor». Die Reaktionen ausländischer Medien reichen von Lob für die Schweizer Lösungskompetenz bis zu vorsichtiger Kritik an der Distanz zur EU.

Der Deal wird als wegweisend für bilaterale Diplomatie in global schwierigen Zeiten eingeschätzt.

Kommentare

User #5199 (nicht angemeldet)

Chlor im Huhn ist nicht schädlich, dass sieht man sehr gut an Trump.

User #3698 (nicht angemeldet)

Ein Unterwerfungsvertrag mit dem verhaltensoriginellen König von Amerika scheint wichtiger zu sein, als Übereinkommen und Mitspracherecht mit unseren Nachbarn. Der ganze "Deal" ist eine massive Korruption mit dem wohl korruptesten Mann an der Spitze eines Weltstaates. Die CH Regierung soll sich schämen.

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