Taliban

    Russland versprach Taliban offenbar Geld für Angriff auf US-Militär

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    US-Medien berichten davon, dass der russische Geheimdienst offenbar militante Islamisten in Afghanistan bezahlt habe, um Angriffe auf US-Soldaten zu begehen.

    Berichte über die Anstiftung Russlands zur Tötung von US-Soldaten in Afghanistan dürften zwischen dem Russischen Präsidenten Wladimir Putin (links) und US-Präsident Donald Trump für Misstöne sorgen. (Archivbild)
    Berichte über die Anstiftung Russlands zur Tötung von US-Soldaten in Afghanistan dürften zwischen dem Russischen Präsidenten Wladimir Putin (links) und US-Präsident Donald Trump für Misstöne sorgen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP Pool Sputnik Kremlin/MIKHAIL KLIMENTYEV

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der russische Geheimdienst soll Islamisten zu Angriffen auf US-Militärs bezahlt haben.
    • Dies berichten mehrere US-Medien.
    • US-Präsident Donald Trump sei über das russische Vorgehen unterrichtet worden.

    Der russische Geheimdienst soll in Afghanistan militanten Islamisten offenbar Belohnungen für die Tötung ausländischer Soldaten versprochen haben. Damit sollten Angriffe durch die Taliban und andere Milizen auf US-Truppen gefördert werden. Dies berichtete zunächst die «New York Times».

    Am Samstag berichteten darüber auch die «Washington Post» und das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Geheimdienstkreise.

    Donald Trump sei unterrichtet worden

    US-Präsident Donald Trump sei über das russische Vorgehen unterrichtet worden, hiess es in den Berichten weiter. Der Nationale Sicherheitsrat habe nach einem Treffen zu der Angelegenheit im März eine Auswahl möglicher Gegenmassnahmen erstellt; bisher sei aber noch nichts unternommen worden. Die Taliban und Russland wiesen die Berichte als gegenstandslos zurück, wie die Zeitungen zudem berichteten.

    afghanistan
    Strassensperre von afghanischen Soldaten. - dpa

    Den Artikeln zufolge soll die zuständige Einheit des russischen Geheimdienstes auch Belohnungen für Angriffe auf britische Soldaten ausgelobt haben. Es blieb jedoch unklar, ob und inwieweit die Initiative tatsächlich für Tötungen internationaler Soldaten in Afghanistan verantwortlich war.

    Demokraten werfen Trump Kuschelkurs gegenüber Russland vor

    Die Berichte dürften auch zu kritischen Nachfragen der Demokraten im Kongress führen. Sie werfen dem Republikaner Trump seit Langem vor, gegenüber Russland einen Kuschelkurs bezüglich Afghanistan zu fahren.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Washington
    kabul
    In Afghanistan
    Kärcher
    18 Interaktionen
    40 Leute im Einsatz

    MEHR IN NEWS

    studien
    7 Interaktionen
    Krebspatienten leiden
    Macklemore
    5 Interaktionen
    Los Angeles
    4 Interaktionen
    New York/Khartum

    MEHR TALIBAN

    Gas
    3 Interaktionen
    Kabul
    taliban
    Kabul/New York
    Afghanistan
    12 Interaktionen
    Vor fünf Jahren
    afghanistan
    7 Interaktionen
    Laut HRW

    MEHR AUS USA

    Zohran Mamdani
    15 Interaktionen
    New York
    António Costa
    3 Interaktionen
    New York
    trump uno
    Washington
    asd
    2 Interaktionen
    Washington