Orion-Raumkapsel ist im Pazifik gelandet

Keystone-SDA
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USA,

Die Artemis-2-Mondmission der Nasa ist erfolgreich beendet. Die Raumkapsel mit den vier Astronauten ist gelandet.

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Hier landet die Orion-Raumkapsel der Artemis-2-Mondmission im Pazifik. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Artemis-2-Mission ist beendet.
  • In der Nacht auf Samstag landete die Orion-Raumkapsel mit den vier Astronauten im Pazifik.

Zehn Tage nach dem Start ihrer Mission sind Reid Wiseman, Christina Koch, Victor Glover und Jeremy Hansen wieder auf der Erde. In der Nacht auf Samstag um circa 2 Uhr MESZ landete die Orion-Raumkapsel plangemäss im Pazifik vor der Küste Kaliforniens.

Spezialkräfte der Nasa und des US-Verteidigungsministeriums sollten den Astronauten aus der Kapsel helfen und sie zu einem speziellen Schiff bringen. Später sollten sie zurück nach Houston gebracht werden.

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Die vier Astronauten der Artemis-Mission sind wieder auf der Erde. - keystone

Die vier Astronauten – der Kanadier Jeremy Hansen sowie die US-Amerikaner Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman – waren die ersten Menschen seit mehr als 50 Jahren in der Nähe des Mondes. Sie waren in der vergangenen Woche an Bord der «Orion»-Kapsel mit dem Raketensystem «Space Launch System» vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben.

Für Glover, Koch und Wiseman war es der zweite Flug ins All, für Hansen der erste. Koch wurde zur ersten Frau an Bord einer Mondmission der Nasa, Glover zum ersten nicht-weissen Menschen und Hansen zum ersten Kanadier.

Artemis-Astronauten knackten Rekord

Der Flugverlauf von «Artemis 2» glich insgesamt einer Acht um Erde und Mond. Die vier Astronauten legten insgesamt mehr als 2,3 Millionen Kilometer zurück. Sie flogen um den Mond herum und entfernten sich weiter von der Erde als jemals Menschen zuvor. Mit ihrer «Orion»-Kapsel knackten sie den 1970 aufgestellten Rekord der «Apollo 13»-Mission von rund 400'171 Kilometern.

Am weitesten Punkt waren sie im weiteren Verlauf rund 406'771 Kilometer von der Erde entfernt. Dem Mond näherten sie sich auf rund 6545 Kilometer. Eine Landung war bei dieser Mission nicht geplant.

40 Minuten ohne Kontakt zur Erde

Bei ihrem Flug um den Mond herum beobachteten die Astronauten den Himmelskörper rund sieben Stunden lang ganz besonders intensiv. Insbesondere auf der Rückseite des Mondes konnten sie dabei auch aufgrund der Sonnenverhältnisse Dinge sehen, die nie ein Mensch zuvor mit den eigenen Augen gesehen hat. Für rund 40 Minuten war es währenddessen für die Astronauten, wie vorab erwartet, nicht möglich, mit dem Kontrollzentrum auf der Erde zu kommunizieren.

Gegen Ende des Vorbeiflugs am Mond konnten die Astronauten – mit speziellen Brillen – sogar noch eine Sonnenfinsternis beobachten, bei der die Sonne aus der Perspektive von «Orion» hinter dem Mond verschwand.

Der erste Mensch auf dem Mond war am 20. Juli 1969 Neil Armstrong. Als bislang letzter Mensch verliess im Dezember 1972 der 2017 gestorbene Nasa-Astronaut Eugene Cernan mit der «Apollo 17»-Mission den Erdtrabanten. Insgesamt brachten die USA als bislang einziges Land mit den «Apollo»-Missionen zwischen 1969 und 1972 zwölf Astronauten auf den Mond.

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