Nach Mahdi-Rücktritt: USA fordern Reformen im Irak

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    Grossbritannien,

    Die USA haben nach der Rücktrittsankündigung des irakischen Ministerpräsidenten Adel Abdel Mahdi zu Reformen in dem Land aufgerufen.

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    Iraks Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi kündigte nach den wochenlangen Protesten seinen Rücktritt an. (Archivbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die USA fordern Reformen im Irak.
    • Dies, nachdem der Regierungspräsident Adel Abdel Mahdi seinen Rücktritt angekündigt hat.

    Die USA haben nach der Rücktrittsankündigung des irakischen Ministerpräsidenten Adel Abdel Mahdi zu Reformen in dem Land aufgerufen. Eine Sprecherin des US-Aussenministeriums erklärte am Freitag, die USA würden die «legitimen Anliegen» der protestierenden Menschen im Irak teilen.

    Notwendig seien deswegen Reformen im Kampf gegen Korruption und Arbeitslosigkeit sowie eine Reform des Wahlrechts. Abdel Mahdis Rücktrittsankündigung selbst kommentierte die Sprecherin zunächst nicht.

    Rücktritt nach Protesten

    Der Regierungschef hatte am Freitag unter dem Druck der wochenlangen Proteste mit mehr als 400 Toten seinen Rücktritt angekündigt. Er werde das Parlament in einem Brief um seinen Rücktritt bitten, erklärte der 77-jährige Regierungschef.

    Zuvor hatte der einflussreiche schiitische Geistliche Ali al-Sistani das Parlament zur Absetzung der Regierung aufgerufen.

    Bei den seit Oktober andauernden Protesten gegen Korruption, Klientelismus und Misswirtschaft wurden in Bagdad und dem Süden des Landes inzwischen mehr als 400 Menschen getötet und über 15'000 verletzt. Es ist die grösste Protestbewegung in dem Land seit dem Sturz von Machthaber Saddam Hussein 2003.

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