Fünf Menschen fielen in Denver einem Schützen zum Opfer. Der Täter soll einige der Personen gezielt erschossen haben.
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Der Schütze von Denver wollte laut der Polizei einige Leute gezielt erschiessen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Denver tötete ein Schütze insgesamt fünf Personen.
  • Laut der Polizei sollen Täter und Opfer sich gekannt haben.

Ein bewaffneter 47-jähriger tötet und verletzt in der US-Grossstadt Denver und deren Umland mehrere Menschen. Offenbar kannte er einige seiner Opfer, die er gezielt aufsuchte. Der Todesschütze von Denver hat zumindest einige seiner Opfer gekannt und gezielt ausgewählt. «Nach allem, was wir wissen, scheint es der Täter auf bestimmte Personen abgesehen zu haben», sagte ein Vertreter der Polizei.

«In diesem Fall waren die Opfer dem Täter bekannt.» Der 47-Jährige hatte am Montagabend in der US-Grossstadt Denver und deren Umland mehrere Menschen erschossen. Einer davon erlag gestern seinen Verletzungen, womit die Opferbilanz auf fünf Tote stieg. Mehrere Menschen wurden zudem verletzt, der Verdächtige selbst starb anschliessend bei einem Schusswechsel mit der Polizei.

Täter kannte einige Opfer

Der Schütze hatte das Feuer zunächst im Zentrum von Denver in einer belebten Strasse mit Geschäften, Bars und Restaurants eröffnet. Anschliessend suchte er weitere Orte in Denver auf und schoss dort weiter. Schliesslich machte er sich auf den Weg nach Lakewood und feuerte dort in einem Geschäft und einem Hotel auf Menschen.

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Trauernde haben vor einem Geschäft am South Broadway in Denver niedergelegt. Foto: David Zalubowski/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Es habe eine spezifische Verbindung zwischen dem Täter und seinen Opfern gegeben, erklärte die Polizei. Mit dem Hotel in Lakewood hatte der Täter demnach ebenfalls zuvor zu tun.

Den Angaben zufolge war der Schütze polizeibekannt. Es wurde in zwei Fällen gegen ihn ermittelt, aber keine Anklage erhoben. Die Polizei machte keine Angaben dazu, was dem Mann vorgeworfen wurde. Auch auf die Frage, ob der Schütze allein handelte, gab es bei der Pressekonferenz keine eindeutige Antwort.

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