Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron ist derzeit in Washington. Im Rahmen der Gespräche hofft er auf eine gemeinsame Lösung in der Industriepolitik.
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US-Präsident Joe Biden (rechts) empfängt den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron in Washington. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • US-Präsident Joe Biden empfängt den französischen Staatschef Emmanuel Macron.
  • Macron ist derzeit im Rahmen eines mehrtägigen Staatsbesuchs in Washington.
  • Der französische Staatspräsident hofft auf eine gemeinsame Lösung in der Industriepolitik.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angesichts europäischer Kritik an der Industriepolitik der USA Hoffnung geäussert: Er hält eine für beide Seiten verträgliche Lösung für möglich. «Im Grunde teilen wir dieselben Visionen und denselben Willen». Dies sagte Macron am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit US-Präsident Joe Biden in Washington.

Macron bezog sich auf das umstrittene US-Inflationsbekämpfungsgesetz, das den Klimawandel bekämpfen, neue Jobs schaffen und die Industrie absichern soll. Negative Folgen für Europa seien nicht dessen Ziel, aber eine nicht beabsichtigte Nebenwirkung, sagte Macron.

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Emmanuel Macron (links) und Joe Biden in Washington. Der französische Staatspräsident ist der Meinung, der umstrittene «Infaltion Reduction Act» der Demokraten gefährde die Industrie in Europa. - Keystone

Deshalb habe er mit Biden vereinbart, dass Lösungen gesucht werden sollten. «Wir wollen gemeinsam Erfolg haben, nicht gegeneinander.» Es gehe um eine gemeinsame Strategie, um mehr industrielle Arbeitsplätze zu schaffen. Dies sowohl in den USA als auch in Europa.

Ausserdem solle die Kraft und Widerstandsfähigkeit der Lieferketten sichergestellt werden. «Die Aktualität zwingt uns angesichts der weltweiten Herausforderungen, noch mehr koordiniert gemeinsam zu handeln.»

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