Joe Biden bezeichnet US-Angriff in Syrien als Warnung an den Iran

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    Joe Biden hat einen Luftschlag gegen pro-iranische Milizen in Syrien angeordnet. Dies soll eine Warnung an den Iran sein, so der US-Präsident.

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    US-Kampfjets fliegen einen Angriff. (Archivbild) - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • 22 pro-iranische Milizionäre kamen bei einem Luftangriff der USA in Syrien ums Leben.
    • US-Präsident Joe Biden bezeichnet dies als Warnung an den Iran.

    US-Präsident Joe Biden hat einen US-Luftangriff auf vom Iran unterstützte Milizionäre in Syrien als Warnung an den Iran bezeichnet. Die Botschaft des Militäreinsatzes laute: «Ihr könnt nicht straflos handeln», sagte Biden am Freitag: «Passt auf.»

    Joe Biden
    US-Präsident Joe Biden. - Keystone

    Zuvor hatte Bidens Sprecherin Jen Psaki den Angriff als «unmissverständliche Botschaft» bezeichnet. Dafür, dass der US-Präsident «handeln wird, um die Amerikaner zu beschützen». Wenn es Bedrohungen gebe, habe er «das Recht, zu einem von ihm gewählten Zeitpunkt aktiv zu werden».

    22 Milizionäre in Syrien getötet

    Bei dem Angriff auf pro-iranische Kämpfer in Syrien waren am Donnerstag mindestens 22 Milizionäre getötet worden. Das gab die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bekannt.

    Das US-Verteidigungsministerium bezeichnete die Angriffe als Antwort auf mehrfachen Raketenbeschuss von Stellungen der USA und ihrer Verbündeten im Irak. Diese dauerten seit Mitte Februar an.

    Erster Angriff unter Joe Biden

    Es war der erste Luftangriff der US-Armee auf die pro-iranischen Milizen im Nahen Osten seit Bidens Amtsantritt vor fünf Wochen. Durch die Angriffe wurden nach Angaben der Beobachtungsstelle drei mit Munition beladene Lkw zerstört. Diese seien aus dem Irak kommend an einem inoffiziellen syrischen Grenzposten südlich der Stadt Abu Kamal eingetroffen.

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    Spuren des Raketenangriffs auf von den USA genutzte Basis in Erbil, Syrien. - AFP

    Nach mehreren Monaten relativer Ruhe waren zuletzt drei Mal Stellungen der USA im Irak unter Raketenbeschuss geraten. Bei einem dieser Angriffe wurden Mitte Februar an einem von US-Truppen genutzten Luftwaffenstützpunkt im nordirakischen Erbil ein ziviler Militärmitarbeiter getötet. Ebenso wurde ein US-Soldat getötet und mehrere Iraker verletzt.

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