«I Admit»: R. Kelly äussert sich in Song zu Missbrauchsvorwürfen

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    USA,

    Der wegen Missbrauchsvorwürfen unter Druck geratene Sänger R. Kelly hat sich in einem 19 Minuten langen Titel direkt zu den Anschuldigungen geäußert.

    Die Anschuldigungen gegen ihn sind für R. Kelly völlig haltlos.
    Die Anschuldigungen gegen ihn sind für R. Kelly völlig haltlos. - AP Photos

    Das Wichtigste in Kürze

    • R. Kelly reagiert mit «I Admit»auf die Missbrauchsvorwürfe gegen ihn.
    • Darin gesteht er dutzende Sache, aber nicht die eine, die sich seine Opfer wünschen.

    Im neuen Track «I Admit» spricht R. Kelly von einer «verdammt grossen Verschwörung» und bezeichnet seine Fans als «Segen». Auch den Vorwurf mehrerer Frauen, er habe sie sexuell genötigt oder emotional missbraucht und betreibe einen «Sex-Kult», spricht der Sänger an.

    «Ich gebe zu, ich bin nicht perfekt / Ich habe nie gesagt, dass ich perfekt bin / Zu sagen, ich missbrauche diese Frauen / Verdammt, das ist absurder Scheiss», singt Kelly. «Ihnen eine Gehirnwäsche unterzogen, wirklich? / Sie gekidnappt, wirklich? / Sie können nicht essen, wirklich? / Ehrlich gesagt, das klingt lächerlich.»

    In «I Admit» reagiert der R&B-Sänger R.Kelly über die gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe.

    Aufgekommen waren die Vorwürfe im Juli 2017 durch einen Bericht der Website «Buzzfeed». Darin heisst es, der Musiker schreibe mehreren Frauen vor, wie sie sich anziehen, wann sie sich waschen, wann sie schlafen und wann sie mit ihm sexuelle Handlungen vornehmen müssen, die er aufzeichne. «Was ist die Definition eines Kults? / Was ist die Definition eines Sex-Sklaven? / Schlag' es im Wörterbuch nach / Lass' es mich wissen, ich warte hier», singt Kelly nun.

    Beziehung zu Minderjährigen

    Auch Vorwürfe seiner mutmasslichen Beziehungen mit Minderjährigen spricht Kelly an. «Zugestanden, ich mache mit allen Ladies rum / Sowohl ältere und jüngere Ladies / Aber es deshalb pädophil zu nennen / Das ist verrückt», heisst es in «I Admit».

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    Der Streamingdienst Spotify hatte die Musik des R&B-Sängers im Zuge der Vorwürfe aus seinen Playlisten gelöscht. Auch darauf nimmt Kelly direkt Bezug und singt: «Ich bin nicht verurteilt, nicht verhaftet, aber mein Name durch den Schmutz gezogen.»

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