Dänen nach Treffen zufrieden, Weisses Haus teilt Meme
In Washington kam es zu einem hochrangigen Treffen wegen des Konflikts zum Grönland. Im Ticker verpasst du keine Neuigkeit.

Das Wichtigste in Kürze
- JD Vance und Marco Rubio empfingen eine Delegation aus Dänemark und Grönland.
- Donald Trump will die Insel in seinen Besitz bringen.
- Er argumentiert, sie sei für die Sicherheit der USA wichtig.
- Im Ticker bleibst du im Grönland-Konflikt auf dem Laufenden.
Donald Trump will Grönland. Deswegen reisten Dänemarks Aussenminister Lars Løkke Rasmussen und seine grönländische Kollegin Vivian Motzfeldt nach Washington. Dort trafen sie Vizepräsident JD Vance und Aussenminister Marco Rubio. Nach rund eineinhalb Stunden war das Treffen beendet.
20.05: Der dänische Aussenminister Lokke spricht nach dem Treffen zu den Medien. Es bestünden weiterhin Meinungsverschiedenheiten. «Wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sind.»
Man wolle aber zusammenarbeiten. «Wir sind bereit, mehr zu tun», sagt er. Deswegen soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe gegründet werden, um weitere Lösungen zu verhandeln.
Er betont, dass Grönland Teil der Nato sei. Die USA könnten jederzeit um weiteren Zugang bitten. Man würde eine solche Bitte konstruktiv prüfen.
Die grönländische Aussenministerin Motzfeldt sagt, beim Treffen habe «gegenseitiger Respekt» geherrscht. «Jetzt können wir wieder miteinander sprechen.»
EU-Parlament verurteilt US-Äusserungen
19.08: Das Europäische Parlament hat die Äusserungen der Regierung von US-Präsident Donald Trump über Grönland als «inakzeptabel» verurteilt. Die US-Erklärungen hätten keinen Platz in den Beziehungen zwischen demokratischen Partnern und würden unter anderem das Völkerrecht eklatant herausfordern.
«Jeder Versuch, die Souveränität und die territoriale Integrität Dänemarks und Grönlands zu untergraben, verstösst gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen», teilte das EU-Parlament mit.
Dänen zufrieden
19.05: Dänische Medien berichten, dass ihre Delegation «erleichtert» sei nach dem Treffen. Es sei gut verlaufen.
Auch gegenüber CNN sagen dänische Diplomaten, sie seien «vorsichtig optimistisch». Es hätte auch viel schlimmer sein können.
Weisses Haus postet Schlittenhunde am Scheideweg
18.50: Mit einem KI-generierten Bild von Schlittenhunden hat das Weisse Haus noch während des Spitzengesprächs die unnachgiebige Haltung Trump bekräftigt.
«Welchen Weg?», wird auf der Plattform X zu dem Bild gefragt, die jeweils zwei von Hunden gezogene Grönlandschlitten zeigt. Einer ist auf dem Weg Richtung Weisses Haus, einer Richtung China und Russland. Über dem Weissen Haus scheint die Sonne, über dem Kreml und der Chinesischen Mauer wütet ein Gewitter.

Trump hat mehrmals gesagt, dass Schlittenhunde zur Verteidigung der Arktis nicht ausreichten. Er erhebt Anspruch auf Grönland und begründet diesen mit Sicherheitsfragen und einer Bedrohung durch Russland und China in der Region.










