Dänen nach Treffen zufrieden, Weisses Haus teilt Meme

Redaktion
Redaktion, Keystone-SDA

USA,

In Washington kam es zu einem hochrangigen Treffen wegen des Konflikts zum Grönland. Im Ticker verpasst du keine Neuigkeit.

Trump
US-Präsident Donald Trump will Grönland unter US-Kontrolle bringen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • JD Vance und Marco Rubio empfingen eine Delegation aus Dänemark und Grönland.
  • Donald Trump will die Insel in seinen Besitz bringen.
  • Er argumentiert, sie sei für die Sicherheit der USA wichtig.
  • Im Ticker bleibst du im Grönland-Konflikt auf dem Laufenden.

Donald Trump will Grönland. Deswegen reisten Dänemarks Aussenminister Lars Løkke Rasmussen und seine grönländische Kollegin Vivian Motzfeldt nach Washington. Dort trafen sie Vizepräsident JD Vance und Aussenminister Marco Rubio. Nach rund eineinhalb Stunden war das Treffen beendet.

Deutschland schickt Soldaten nach Grönland

20.46:Deutschland wird sich an einer Erkundungsmission auf Grönland beteiligen. Die Bundeswehr werde am Donnerstagmorgen ein Transportflugzeug mit 13 Bundeswehrangehörigen nach Nuuk entsenden, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit.

«Auf Einladung Dänemarks wird sich Deutschland vom 15. bis zum 17. Januar 2026 gemeinsam mit weiteren europäischen Nationen an einer Erkundung in Grönland beteiligen.»

20.10: Dänemarks Aussenminister Lokke sagt, man teile eine von Donald Trumps Sorgen. Der US-Präsident argumentiert, dass China oder Russland zu viel Einfluss auf Grönland nehmen könnten. Und dass Dänemark zu wenig für die Insel und deren Sicherheit mache.

Aussenminister Lars Løkke Rasmussen
Der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen. - keystone

Die Insel sei aber nicht durch China oder Russland bedroht. Lokke betont aber, dass die USA die Insel nicht übernehmen müssten. Man arbeite seit langem und gut mit den USA zusammen. «Sie sind unser wichtigster Verbündeter.»

Auch die grönländische Aussenministerin Motzfeldt sagt, man wolle die Zusammenarbeit mit den USA stärken. «Das bedeutet aber nicht, dass wir uns den Vereinigten Staaten unterordnen wollen.»

Respekt, aber keine Einigkeit

20.05: Der dänische Aussenminister Lokke spricht nach dem Treffen zu den Medien. Es bestünden weiterhin Meinungsverschiedenheiten. «Wir sind uns einig, dass wir uns nicht einig sind.»

Man wolle aber zusammenarbeiten. «Wir sind bereit, mehr zu tun», sagt er. Deswegen soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe gegründet werden, um weitere Lösungen zu verhandeln.

Er betont, dass Grönland Teil der Nato sei. Die USA könnten jederzeit um weiteren Zugang bitten. Man würde eine solche Bitte konstruktiv prüfen.

Die grönländische Aussenministerin Motzfeldt sagt, beim Treffen habe «gegenseitiger Respekt» geherrscht. «Jetzt können wir wieder miteinander sprechen.»

EU-Parlament verurteilt US-Äusserungen

19.08: Das Europäische Parlament hat die Äusserungen der Regierung von US-Präsident Donald Trump über Grönland als «inakzeptabel» verurteilt. Die US-Erklärungen hätten keinen Platz in den Beziehungen zwischen demokratischen Partnern und würden unter anderem das Völkerrecht eklatant herausfordern.

«Jeder Versuch, die Souveränität und die territoriale Integrität Dänemarks und Grönlands zu untergraben, verstösst gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen», teilte das EU-Parlament mit.

Dänen zufrieden

19.05: Dänische Medien berichten, dass ihre Delegation «erleichtert» sei nach dem Treffen. Es sei gut verlaufen.

Auch gegenüber CNN sagen dänische Diplomaten, sie seien «vorsichtig optimistisch». Es hätte auch viel schlimmer sein können.

Weisses Haus postet Schlittenhunde am Scheideweg

18.50: Mit einem KI-generierten Bild von Schlittenhunden hat das Weisse Haus noch während des Spitzengesprächs die unnachgiebige Haltung Trump bekräftigt.

«Welchen Weg?», wird auf der Plattform X zu dem Bild gefragt, die jeweils zwei von Hunden gezogene Grönlandschlitten zeigt. Einer ist auf dem Weg Richtung Weisses Haus, einer Richtung China und Russland. Über dem Weissen Haus scheint die Sonne, über dem Kreml und der Chinesischen Mauer wütet ein Gewitter.

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Noch während den Gesprächen veröffentlicht das Weisse Haus auf X ein KI-generiertes Bild. - X/@WhiteHouse

Trump hat mehrmals gesagt, dass Schlittenhunde zur Verteidigung der Arktis nicht ausreichten. Er erhebt Anspruch auf Grönland und begründet diesen mit Sicherheitsfragen und einer Bedrohung durch Russland und China in der Region.

Kommentare

User #1370 (nicht angemeldet)

Diese Aussage ist in etwa so wie der eine behauptet der während eines Kampfes unterliegt und dann behauptet er habe es dem anderen aber gar nicht leicht gemacht habe und ihm auch einige schmerzhafte Treffer setzte. Knapp daneben ist eben auch daneben, ihr habt verloren, jetzt heisst es Wunden lecken und weiter geht's.

User #1491 (nicht angemeldet)

GOOD NEWS! 😂😂😂 AfD-Chefin Alice Weidel kritisierte US-Präsident Donald Trump für die Verhaftung des venezuelanischen Diktators Nicolás Maduro. Nun folgt die Reaktion. Der Vorsitzende der Republicans Overseas spricht gar von einem zerrütteten Verhältnis zwischen MAGA-Bewegung und AfD.

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