Gefiel ihr nicht: Eltern lassen Namen von Tochter (6) ändern
«Ich mag Margaret nicht»: Eine 6-Jährige aus dem US-Bundesstaat Michigan gab sich mit ihrem Namen nicht zufrieden. Die Eltern liessen ihn kurzerhand ändern.
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Das Wichtigste in Kürze
- Einem 6-jährigen Mädchen aus dem US-Bundesstaat Michigan gefiel ihr eigener Name nicht.
- Die Eltern reichten daraufhin kurzerhand einen Antrag auf Namensänderung ein.
- Der neue Name wurde dem Mädchen an ihrem Geburtstag mit einem Buch mitgeteilt.
«Ich mag Margaret nicht, ich bin Maisie.» Ziemlich klar drückte ein sechsjähriges Mädchen aus Michigan (USA) ihren Wunsch nach einer Namensänderung aus.
Überraschenderweise hatten die Eltern Amanda und Dan Biddle daran überhaupt nichts auszusetzen.
Eigentlich sollte «Margaret» eine liebevolle Hommage an die verstorbene Grossmutter von Dan Biddle sein. Doch damit konnte das Mädchen offenbar überhaupt nichts anfangen.
Margaret habe ihren Namen «gehasst, seit sie sprechen konnte», sagt ihre Mutter gegenüber der «Daily Mail». Ihre Tochter habe den Namen «vollständig abgelehnt» und seither darauf bestanden, Maisie genannt zu werden.
Eltern haben «extra gewartet, bis sie alt genug war»
Was zunächst nach einem eigensinnigen Einfall eines Kleinkindes klingt, hielten die Eltern offenbar für keine schlechte Idee. Die Eltern hätten «extra gewartet, bis sie alt genug war, um darüber zu sprechen».
So hätten Amanda und Dan Biddle die «wahren Gefühle» ihrer Tochter herausfinden können. Das Ehepaar Biddle reichte daraufhin kurzerhand einen Antrag auf Namensänderung ein.
Neu soll das Mädchen Maisie Margaret-Olivia heissen. Der Antrag soll nun genehmigt werden und am 11. März offiziell in Kraft treten.
Die frohe Botschaft wurde der umbenannten Maisie bereits mitgeteilt. Mit einem Buch informierten die Eltern das Mädchen an seinem Geburtstag über die Namensänderung, wie ein Video auf Threads zeigt.
Reaktionen durchwegs positiv
Trotz der unkonventionellen Veränderung seien die Reaktionen von Familie und Freunden durchwegs positiv ausgefallen, so die Mutter. «Sie alle wussten, dass ihr Name Maisie sein sollte», sagt sie.
Ohnehin habe nur eine «Handvoll Menschen» gewusst, dass Maisie eigentlich Margaret heisse. Auch die Reaktionen im Internet seien «überwältigend» gewesen, so die Eltern. Die Unterstützung, die sie erhalten hätten, sei «unglaublich».
Zudem hätten sich viele Menschen gemeldet, die ihren Namen ebenfalls geändert hätten. Das habe das Ehepaar in ihrer Entscheidung nur noch bestätigt.






















