In den USA haben in der vergangenen Woche weniger Personen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich deutlich verbessert.
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Eine Arbeitssuchende wird in einem Jobcenter in New York beraten. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich deutlich verbessert.
  • Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fiel im Wochenvergleich deutlich.
  • Die wöchentlichen Erstanträge gelten als Frühindikator für den Arbeitsmarkt.

Am US-Arbeitsmarkt hat sich die Lage in der vergangenen Woche leicht verbessert. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen im Wochenvergleich um 1000 auf 268'000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem deutlicheren Rückgang auf 260'000 Anträge gerechnet. Die wöchentlichen Erstanträge gelten als Frühindikator für den Arbeitsmarkt.

Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich nach einem Einbruch in der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 deutlich gebessert. Dies, obwohl immer noch zahlreiche US-Bürger wegen der Corona-Krise ohne Job sind.

Die wöchentlichen Hilfsanträge liegen aber immer noch auf einem höheren Niveau als vor der Pandemie. Der Arbeitsmarkt spielt eine wichtige Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed.

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