Krieg

    Eine Cola oder doch Krieg? Videospiel nimmt Trump aufs Korn

    Keystone-SDA
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    USA,

    Iran-Krieg, Epstein-Affäre, Grönland: Ein satirisches Videospiel nimmt Donald Trumps zweite Amtszeit gnadenlos auseinander.

    Donald Trump
    Am «District of Columbia War Memorial» stehen die Arcade-Automaten mit dem satirischen Trump-Spiel bereit. - The Secret Handshake

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Rollenspiel «Operation Epic Furious: Strait To Hell» schlüpft man in die Rolle Trumps.
    • Das Spiel verarbeitet Iran-Krieg, Epstein-Affäre und Trumps Grönland-Ambitionen satirisch.
    • Spielbar ist es online sowie an drei Automaten in einem Kriegsdenkmal in Washington.

    Der Iran-Krieg, die Epstein-Affäre und auch Grönland: Mit einem satirischen Videospiel lenken Unbekannte die Aufmerksamkeit auf viele brisante Themen während der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump.

    In dem Rollenspiel «Operation Epic Furious: Strait To Hell» – wohl in Anlehnung an die US-Offensive «Epic Fury» gegen den Iran – kann jeder in die Rolle des Republikaners schlüpfen. Gespielt werden kann es sowohl online als auch an drei Automaten in einem Kriegsdenkmal in Washington.

    Was hältst du von dem Trump-Videospiel?

    Das Spiel startet gleich zynisch: «Oh. Ein weiteres deiner Dekrete wurde von Gerichten gestoppt.» Spieler können dann entscheiden, ob sie sich eine Diät-Cola bestellen oder im Iran einmarschieren.

    Trumps Vize JD Vance stellt unverblümt die Frage, ob er schon Präsident sein darf – nur um Trump in einem anderen Gespräch zu versichern, er habe erneut «ein paar weitere» Testbögen ausgefüllt, die Trumps ein gutes geistiges Urteilsvermögen bescheinigen.

    Spiel enthält zahlreiche Insiderwitze

    Das Spiel nimmt auf zahlreiche aktuelle Details Bezug und mit zahlreichen Insiderwitzen gestaltet. First Lady Melania etwa sagt von sich aus: «ICH WAR NIE AN BORD DES EPSTEIN-JETS! Hast du die Akten bereits verbrannt?». Mitte April war sie überraschend vor die Presse getreten, um in einem denkwürdigen Auftritt eine Nähe zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein abzustreiten.

    Auf seiner fiktiven Reise in den Iran fliegt Trump in dem Spiel zudem an Grönland vorbei, für das er Anfang des Jahres Übernahmeambitionen hegte. Die grösste Insel der Welt wird dabei als «Trumplandia» bezeichnet.

    Das Spiel erinnert in Teilen auch stark an den Klassiker Pokémon: In einem Kampf etwa kann Trump kämpfen oder sich für TACO entscheiden – ein Akronym für «Trump Always Chickens Out». Damit ist gemeint, dass der Präsident aus Sicht seiner Kritiker oft einen Rückzieher macht, trotz vorheriger Drohungen gegen politische Gegner.

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    Kommentare

    User #6364 (nicht angemeldet)

    Mir hat das Minarett Spiel der SVP besser gefallen.

    User #5579 (nicht angemeldet)

    Und das ICE hat die Spielentwickler noch nicht des Landes, ach was, des Planeten verwiesen?

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