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Coronavirus: Facebook geht härter gegen Fakenews vor

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USA,

Facebook möchte gegen Pseudo-Heilmittel zur Heilung des Coronavirus vorgehen. Als Massnahme wird der Konzern Posts löschen.

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Mitarbeiter von Facebook in einer Kantine in London. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Facebook will wegen der Ausbreitung des Coronavirus gegen Falschmeldungen vorgehen
  • 213 Menschen starben bereits an der Lungenkrankheit.

Pseudo-Heilmittel, Zaubertränke und unseriöse Gesundheitstipps haben seit Ausbruch des Coronavirus im Netz Konjunktur. Facebook will gegen die wachsende Flut von Falschnachrichten jetzt aktiv vorgehen.

Das kündigte der US-Konzern am Donnerstag in einem Blogbeitrag an. Konkret soll es um Falschbehauptungen gehen, die im schlimmsten Fall Menschenleben gefährden können.

Posts werden gelöscht

Um die Verbreitung von Unwahrheiten über die neue Lungenkrankheit einzudämmen, werde das Online-Netzwerk bestimmte Posts löschen, hiess es darin. Diese müssten aber zuvor von Gesundheitsorganisationen als falsch identifiziert werden.

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Gemeinsam mit der WHO werde Facebook seinen Nutzern stattdessen «relevante und aktuelle» Informationen anzeigen. - keystone

Die Massnahme ziele unter anderem auf Beiträge ab, die für «falsche Heilmittel» wie beispielsweise das Trinken von Bleichmittel werben. Gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werde das Online-Netzwerk seinen Nutzern stattdessen «relevante und aktuelle» Informationen anzeigen.

Facebook löscht seit langem Inhalte

Facebook löscht seit langem Inhalte, die gegen die sogenannten «Gemeinschaftsstandards» verstossen, zum Beispiel wenn sie Gewalt verherrlichen oder Hassrede enthalten.

coronavirus
Die Zahl der Personen, die nach Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben sind, klettert weiter nach oben. - sda - KEYSTONE/AP/MAS

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am Donnerstagabend die Ausbreitung des Coronavirus zu einer «gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite» erklärt. Die Zahl der Patienten in China stieg am Freitag auf 9692, wie die Gesundheitskommission in Peking berichtete, 213 Menschen starben.

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