China und die USA haben nach einem jahrelangen Streit über den Verbleib chinesischer Unternehmen an US-Börsen eine vorläufige Einigung erzielt.
China und die USA haben eine Einigung darüber erzielt, dass beide Länder bei börsenkotierten Firmen jeweils Einblick in die Bilanzen dieser Unternehmen erhalten. (Archivbild)
China und die USA haben eine Einigung darüber erzielt, dass beide Länder bei börsenkotierten Firmen jeweils Einblick in die Bilanzen dieser Unternehmen erhalten. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA UPI POOL/SARAH SILBIGER / POOL
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Das Wichtigste in Kürze

  • Diese soll es den US-Behörden erlauben, Einsicht in die Bilanzen chinesischer Unternehmen zu erhalten, die an den US-Börsen kotiert sind.

Chinas Regierung hatte das bislang stets verboten. Die chinesische Finanzaufsichtsbehörde CSRC bezeichnete den bilateralen Deal am Freitagabend als wichtigen ersten Schritt, um Probleme bei der Prüfungsaufsicht börsennotierter Unternehmen zu lösen.

Hintergrund ist, dass Peking der US-Börsenaufsicht SEC unter Verweis auf die nationale Sicherheit stets untersagte, Prüfungsunterlagen chinesischer Unternehmen zu durchleuchten. Die mangelnde Transparenz gefährdete den Verbleib der über 200 chinesischen Unternehmen an den US-Börsen.

SEC-Gary Gensler sagte in einem Interview des Fernsehsenders CNBC am Freitag, die Vereinbarung sei nicht das Ende des Weges. In den kommenden Monaten wolle man sie auf ihre Praxistauglichkeit überprüfen.

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