US-Aussenminister Blinken hat die schnelle Identifizierung der Omikron-Variante und den transparenten Umgang mit dessen Existenz gelobt. Südafrika sei ein Vorbild.
Antony Blinken, Aussenminister der USA, spricht während einer Veranstaltung. Foto: Andrew Harnik/AP Pool/dpa
Antony Blinken, Aussenminister der USA, spricht während einer Veranstaltung. Foto: Andrew Harnik/AP Pool/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die US-Regierung hat Südafrikas Handeln im Zusammenhang mit der Omikron-Variante als vorbildlich gelobt.

Aussenminister Antony Blinken habe in einem Telefonat mit seinem südafrikanischen Amtskollegen Naledi Pandor insbesondere die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Südafrika für die schnelle Identifizierung der Omikron-Variante hervorgehoben, teilte das US-Aussenministerium am Samstag mit.

Blinken habe auch die südafrikanische Regierung für ihre Transparenz bei der Weitergabe dieser Informationen gelobt. Dieses Verhalten sollte als «Vorbild für die Welt» dienen.

Besorgniserregende Variante

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als «besorgniserregend» eingestuft. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest. Das südafrikanische Institut für Ansteckende Krankheiten NICD hatte am Donnerstag mitgeteilt, es seien in Südafrika mehrere Fälle der neuen Variante B.1.1.529 nachgewiesen worden.

Auch die US-Regierung schränkt wegen der neuen Variante Einreisen aus den Staaten des südlichen Afrikas ein. Betroffen sind ab Montag Einreisen aus Südafrika, Simbabwe, Namibia, Botsuana, Lesotho, Eswatini, Mosambik und Malawi.

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