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    Biontech & Pfizer beantragen US-Notfallzulassung für Covid-Impfung

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    USA,

    Biontech und Pfizer haben bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Covid-Impfstoff beantragt.

    Notfallzulassung Covid Pfizer Biontech
    Pfizer und Biontech haben in den USA eine Notfallzulassung für ihren Covid-Impfstoff beantragt. - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Impfstoff von Biontech und Pfizer soll eine 95-prozentige Schutzwirkung haben.
    • Nun haben die Firmen eine Notfallzulassung in den US beantragt.

    Die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmariese Pfizer haben bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für ihren Covid-Impfstoff beantragt. Das teilten Biontech und Pfizer am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung mit.

    Die Lieferung des Impfstoffs namens BNT162b2 könnte Ende dieses Jahres beginnen, sollte es eine Genehmigung geben, hatte Biontech bereits mitgeteilt. Biontech und Pfizer sind die ersten westlichen Hersteller, die vielversprechende Studienergebnisse veröffentlicht und eine Notfallzulassung bei der FDA beantragt haben.

    Coronavirus Notfallzulassung covid
    Der Impfstoff von Biontech und Pfizer gegen das Coronavirus ist in Produktion. - Pfizer Inc.

    Schon zuvor hatten die Unternehmen bekannt gegeben, dass die Impfung einen 95-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19 biete. Das Vakzin funktioniere über alle Altersgruppen und andere demografische Unterschiede hinweg ähnlich gut. Zudem zeige es praktisch keine ernsten Nebenwirkungen, hatten die Firmen nach Abschluss letzter Analysen mitgeteilt.

    Notfallzulassung für Covid-Impfung wird geprüft

    Die FDA muss den Antrag nun prüfen. Wie lange das dauern könnte, war zunächst unklar. US-Experten zeigten sich aber zuversichtlich, dass es noch vor Jahresende ein Ergebnis der Prüfung geben könnte. Für Corona-Impfstoffe gilt wegen der besonderen Dringlichkeit ein beschleunigter Zulassungsprozess.

    Biotechnologie-Unternehmen
    Biotechnologie-Unternehmen (Symbolbild) - dpa

    Bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA und in weiteren Ländern reichen Biontech und Pfizer bereits permanent Daten ein. Mit diesem rollierenden Verfahren können Hersteller schon vor dem kompletten Zulassungsantrag Teile zu Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit eines Präparats weitergeben.

    Einen kompletten Zulassungsantrag wie bei der FDA haben sie bei der EMA jedoch noch nicht gestellt. Bereits in der zweiten Dezemberhälfte könnte ein erster Impfstoff in Europa jedoch zugelassen werden. So sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Donnerstag unter Bezug auf Informationen der EMA.

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