Bergung nach Hauseinsturz bei Miami beendet - 97 Tote

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    USA,

    Vier Wochen lang hatten Einsatzkräfte in Miami nach Überlebenden nach einem Hochhauseinsturz gesucht. Die Bergungsarbeiten sind nun beendet. Eine Frau wird noch vermisst.

    Ein Arbeiter wartet darauf, seinen Lastwagen mit Schutt aus den Trümmern des Champlain Towers South-Gebäudes zu beladen. Foto: Lynne Sladky/AP/dpa
    Ein Arbeiter wartet darauf, seinen Lastwagen mit Schutt aus den Trümmern des Champlain Towers South-Gebäudes zu beladen. Foto: Lynne Sladky/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Einen Monat nach dem Teileinsturz eines zwölfstöckigen Hochhauses im US-Bundesstaat Florida mit Dutzenden Todesopfern hat die Feuerwehr ihre Bergungsarbeiten am Unglücksort beendet.

    Die Teams seien in ihre Einsatzzentralen und zu ihren Familien zurückgekehrt, hiess es .

    Die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, würdigte die Einsatzkräfte als «wahre Superhelden». Sie hätten nicht nur bei der Suche nach Opfern alles gegeben, sondern auch deren Angehörigen viel Fürsorge und Mitgefühl entgegengebracht.

    Eine Frau wird weiterhin vermisst

    Bei dem Unglück waren 97 Menschen ums Leben gekommen. Eine 54 Jahre alte Frau wird noch vermisst. Der als Champlain Towers South bekannte Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni in Surfside bei Miami aus noch ungeklärten Gründen teilweise kollabiert. Der einsturzgefährdete Rest des Gebäudes wurde später gezielt gesprengt. Überlebende waren nur in den ersten Stunden nach dem Einsturz gefunden worden. Vor rund zwei Wochen war daher die Rettungs- in eine Bergungsaktion umgewandelt worden.

    Die Trümmer wurden inzwischen fast vollständig beseitigt und nahe dem internationalen Flughafen von Miami gelagert. Dort werden nun Forensiker der Polizei die Suche nach menschlichen Überresten und persönlichen Gegenständen fortsetzen, wie Bürgermeisterin Levine Cava laut Medienberichten mitteilte.

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