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US-Medien: Der mutmassliche Schütze hatte Kontakt zur CIA

Redaktion
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USA,

In Washington sind zwei Nationalgardisten angeschossen worden. Ein Verdächtiger wurde verhaftet. Es handelt sich um einen afghanischen Staatsbürger.

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In Washington wurden zwei Nationalgardisten angeschossen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Washington wurden zwei Nationalgardisten angeschossen.
  • Sie befinden sich in «kritischem Zustand».
  • Ein Verdächtiger wurde verhaftet, es handelt sich um einen afghanischen Staatsbürger.

In Washington sind Schüsse gefallen, zwei Nationalgardisten wurden schwer verletzt. Der mutmassliche Täter wurde angeschossen und befindet sich in Gewahrsam.

Die beiden Nationalgardisten seien in «kritischem Zustand», sagten FBI-Chef Kash Patel und Bürgermeisterin Muriel Bowser bei einer Pressekonferenz.

US-Heimatschutzministerin Kristi Noem erklärte auf der Plattform X, bei dem Verdächtigen handle es sich um einen afghanischen Staatsbürger. Er sei seit 2021 in den USA.

US-Präsident Donald Trump hat nach Schüssen auf Nationalgardisten in Washington von einem Terrorakt gesprochen. Trump nannte Afghanistan in seiner Ansprache ein «Höllenloch auf Erden».

Trump stellte die Behauptung auf, Millionen Menschen seien unter Biden aus aller Welt ungeprüft in die USA gekommen. Er kündigte an, alle Personen, die während Bidens Amtszeit aus Afghanistan eingereist seien, erneut überprüfen zu lassen.

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Hatte der mutmassliche Schütze in der Vergangenheit Kontakt zur CIA?

18:22: Der afghanische Schütze soll mit einem 357er Smith & Wesson Revolver das Feuer eröffnet haben, sagte die Staatsanwältin Jeanine Pirro.

16.50 Uhr: Bei den zwei in der US-Hauptstadt Washington durch Schüssen lebensgefährlich verletzten Mitgliedern der Nationalgarde handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um eine 20 Jahre alte Frau und einen 24-jährigen Mann.

Beide befänden sich weiter in kritischem Zustand, sagte die amtierende Staatsanwältin für die US-Hauptstadt, Jeanine Pirro, am Tag nach der Tat. Sie gehörten demnach der Nationalgarde des Bundesstaates West Virginia an.

Über den mutmasslichen Tatverdächtigen sagte Pirro, dass dieser in Bellington im US-Bundesstaat Washington mit seiner Frau und mutmasslich fünf Kindern gelebt habe.

Der 29 Jahre alte Afghane sei mit einem Fahrzeug quer durchs Land in die Hauptstadt gefahren. Bei der Tat habe er einen Revolver benutzt. «Ihm drohen 15 Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Tötungsabsicht», sagte Pirro. Sie machte klar, dass dies eine vorläufige Einschätzung sei. Sollte einer der beiden Nationalgardisten sterben, wolle sie den Tatverdächtigen wegen Mordes anklagen. Unklar sei weiter das Tatmotiv.

10.45 Uhr: Wie US-Medien berichten, handelt es sich beim mutmasslichen Schützen um Rahmanullah Lakanwal (29). Er reiste im September 2021 in die USA ein, wie ein Verwandter gegenüber NBC News erklärte.

Der Angehörige sagt zudem, der Verdächtige habe zehn Jahre in der afghanischen Armee an der Seite von US-Spezialkräften gedient. Beide hätten gemeinsam Dienst geleistet und US-Truppen unterstützt.

Geheimdienstquellen teilten «Fox News» mit, dass Lakanwal aufgrund seiner Tätigkeit als Mitglied einer Partnerstreitmacht in Kandahar bereits zuvor Beziehungen zu verschiedenen Stellen der US-Regierung, darunter auch zur CIA, unterhielt.

Der damalige US-Präsident Joe Biden ordnete im April 2021 den Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus Afghanistan an. Lakanwal sei laut «Fox News» im August im Rahmen der «Operation Allies Welcome» in die USA gelangt.

Video und Bilder der Verhaftung des mutmasslichen Angreifers kursieren im Netz

10.00 Uhr: Im Netz kursieren Videos, die die Verhaftung des mutmasslichen Schützen zeigen sollen. Auf X gibt es auch Bilder des mutmasslichen Schützen, die ihn nackt auf einer Bahre zeigen.

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Die Verhaftung von Rahmanullah Lakanwal. - X / @CubanOnlyTrump

Im Video ist zu sehen, wie mehrere Beamte den mutmasslichen Schützen zu Boden drücken und ihn verhaften.

Vance: USA muss Anstrengungen um Abschiebungen «verdoppeln»

9.40 Uhr: US-Vizepräsident JD Vance hat angekündigt, nach den Schüssen auf zwei Nationalgardisten in Washington die Bemühungen der US-Regierung um Abschiebungen zu verstärken.

«Zuerst werden wir den Schützen vor Gericht bringen und anschliessend müssen wir unsere Anstrengungen verdoppeln, Leute ohne das Recht in unserem Land zu sein, zu deportieren», erklärte Vance auf X.

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US-Vizepräsident JD Vance. (Archivbild) - keystone

Einige Stimmen in grossen Medienhäusern meinten, dass die Einwanderungspolitik der USA zu harsch sei, so Vance weiter. «Der heutige Abend erinnert uns daran, warum sie damit falschliegen.» Viele Wähler würden nun nicht nur Worte, sondern Handeln verlangen, und das sei eine «vollkommen angemessene Antwort», schrieb der Vize von US-Präsident Donald Trump.

Augenzeugen berichten von der Schiesserei

9.35 Uhr: Der Augenzeuge Ryaan Aqid berichtet bei «CNN», wie er die Schüsse auf die Nationalgardisten erlebt hat: «Ich holte mir ein Sandwich – und hörte vier Schüsse», erzählt er. Er sei kurz bevor der Schütze das Feuer eröffnete, zwei Angehörigen der Nationalgarde begegnet. Möglicherweise könnte es sich um die beiden angeschossenen Gardisten handeln.

Auch Augenzeugin Leila Christopher erzählt gegenüber dem US-Sender, wie sie die Attacke erlebt hat. Sie und eine Freundin waren auf dem Weg zu einem beliebten Weihnachtsmarkt in Washington, D.C., als Mitglieder der Nationalgarde ihnen eine Warnung gaben: «Lauft weg!»

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Nationalgardisten sichern den Ort, wo zwei ihrer Kameraden angeschossen wurden. - keystone

«Wir hörten, dass es eine Schiesserei gab. Wir rannten in das nächste Café und kurz darauf umstellte der Secret Service das Gebäude und sperrte die Strassen ab», erzählte Christopher.

Sie sagte, sie habe gesehen, wie ein Angehöriger der Nationalgarde auf einer Trage mit einem Gerät herausgerollt wurde, das offenbar dazu diente, sein Herz zu pumpen. «Sein Gesicht war voller Blut». sagte Christopher.

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