Ältere und Konservative teilen öfter Falschnachrichten im Netz

    Keystone-SDA
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    USA,

    Ältere und konservative Facebook-Nutzer teilen öfter Falschmeldungen im sozialen Netzwerk als andere. Dies geht aus einer neuen Studie hervor.

    «Fake News» steht auf einem Schild in Feilbach (D).
    Der Begriff «Fake News» wurde von Donald Trump und wegen ihm teilen mehr Republikaner als Demokraten Falschmeldungen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein US-Studie begutachtet die Verbreiter von Falschnachrichten auf Facebook.
    • Ältere und konservative Nutzer teilen solche Inhalte öfters.

    Ältere und konservative Facebook-Nutzer teilen öfter Falschmeldungen in dem sozialen Netzwerk als andere. Dies geht aus einer neuen Studie hervor.

    Nutzer im Alter von 65 Jahren oder älter teilen «fast sieben Mal mehr» Artikel von Falschmeldungen verbreitenden Internetadressen als 18- bis 29-Jährige, wie aus einer Studie der Universitäten Princeton und New York hervorgeht, die am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlicht wurde. Für die Studie prüften die Autoren die Facebook-Nachrichten von fast 1200 Menschen in den USA.

    Die Forscher verglichen die von den Nutzern geteilten Links mit mehreren Listen von Websites, die dafür bekannt sind, Falschmeldungen zu verbreiten. Die in der Fachzeitschrift «Science Advances» veröffentlichte Studie ergab, dass nur 8,5 Prozent der Probanden einen Link von einer dieser Seiten geteilt hatten. Diese waren jedoch zumeist älter und ordneten sich selber eher dem konservativen Teil des politischen Spektrums zu.

    Trump ist Grund für höheren Konservativen-Anteil

    Die Autoren begründeten das Ergebnis mit der mangelnden digitalen Medienkompetenz älterer Menschen sowie mit einem schlechteren Erinnerungsvermögen. Dass mehr Republikaner als Demokraten Falschmeldungen verbreiteten, könne dem Umstand geschuldet sein, dass während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 die meisten Falschmeldungen positiv über Donald Trump berichteten. Seien mehr Falschmeldungen «pro-Clinton statt pro-Trump gewesen, hätten möglicherweise mehr Liberale als Konservative diese Inhalte geteilt», schrieben die Autoren in der «Washington Post».

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