Alabama: Walter Carr läuft 32 Kilometer für ersten Arbeitstag

    Gina Krückl
    Gina Krückl

    Grossbritannien,

    Weil sein Auto kaputt ist, läuft Walter Carr fast acht Stunden zu seinem ersten Arbeitseinsatz. Als sein Chef das erfährt, schenkt er ihm sein eigenes Auto.

    Walter Carr mit seinem Chef und seinem neuen Auto.
    Walter Carr mit seinem Chef und seinem neuen Auto. - AP Photo

    Das Wichtigste in Kürze

    • Um nicht zu spät zum ersten Tag zu kommen, läuft ein Student fast acht Stunden.
    • Weil sein neuer Chef so beeindruckt ist, schenkt er ihm sein eigenes Auto.

    Walter Carr sollte eigentlich an diesem Tag seinen neuen Job bei einem Zügelunternehmen antreten. Blöderweise streikt genau dann sein Auto. Für den ersten Auftrag sollte er sich in Pelham, Alabama (USA) einfinden, 32 Kilometer von seinem Wohnort nahe Birmingham entfernt. Der 20-jährige Student versucht, sich eine Mitfahrgelegenheit zu organisieren. Weil er keine findet, entschliesst Carr sich kurzerhand, die Strecke zu Fuss zu gehen.

    «Ich sass da und dachte, wie ich zu meinem Job kommen kann. Durch welche Strassen würde ich laufen. Wie lange würde es dauern», sagt Carr gegenüber der «Washington Post». Fast acht Stunden ist Carr schliesslich unterwegs, bis er endlich an sein Ziel gelangt. Den grössten Teil der Strecke legt er zu Fuss zurück, für den letzten Teil wird er von Polizisten gefahren.

    In dem Interview erzählt Walter Carr seine Geschichte und bedankt sich für all die Hilfe.

    Ein neues Auto und Geld für die Reparatur

    Die Kunden dort staunen nicht schlecht, als Carr schliesslich von der Polizei beim Einsatzort abgesetzt wird. Sie sind derart bewegt von Carrs Geschichte, dass sie sich an seine Arbeitgeber wenden und von Carrs unglaublichem Einsatz schwärmen.

    Carrs Chef ist von seinem Arbeitswillen so sehr beeindruckt, dass er dem 20-Jährigen sein eigenes Auto schenkt. Carr kann sein Glück kaum fassen. «Lass dir von niemandem sagen, dass du etwas nicht tun kannst. Es liegt an uns, ob wir es können», sagt er zur «Washington Post».

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