Liebe

    «Goodbye Deutschland»: Lovestory trifft auf Vorurteile

    Lisa Seyde
    Lisa Seyde

    Tansania,

    Bei der Doku-Soap «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer» zieht Sarah Arnold mit ihren Kindern zu ihrem Freund nach Tansania. Doch da läuft nicht alles rosig.

    Flugzeug
    Es gibt nichts Schöneres, als mit Musik in den Ohren über den Wolken abzuschalten. (Symbolbild) - afp

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei «Goodbye Deutschland!» zieht diesmal Sarah Arnold (31) zu ihrem Freund nach Tansania.
    • Dabei stösst die junge Mutter von zwei Kindern an ihre Grenzen.
    • Dabei hatte sie selbst schon einige Monate in Tansania gelebt ...

    In der aktuellen Folge von «Goodbye Deutschland!» zieht Sarah Arnold (31) mit ihren Kindern zu ihrem Freund James nach Tansania. Die beiden haben dort für 40'000 Euro zwei Ferienhäuser gekauft und freuen sich darauf, die Häuser live zu sehen.

    Die Liebesgeschichte begann mit der berüchtigten Liebe auf den ersten Blick, doch das bereits vor acht Jahren. Sarah war damals sieben Monate in Tansania und arbeitete in einem Frauenhaus, als sie sich in James Kivuyo (27) verliebte. Seitdem hat das Paar zwei Kinder bekommen, das Paar lebte in Deutschland.

    Doch James plagte das Heimweh, und so beschloss das Paar einen Neustart in Tansania. «Hier ist James glücklich. Darum versuche ich auch, glücklich zu sein», erklärte Auswanderin Sarah ihre Entscheidung.

    «Goodbye Deutschland!»: Tansania teurer als gedacht

    Doch die Wohnsituation vor Ort war für europäische Verhältnisse gewöhnungsbedürftig. Beispielsweise waren die gekauften Häuser noch nicht fertig renoviert, Möbel mussten gekauft werden. «Hier ist halt alles noch sehr chaotisch und es gibt viel zu tun», erklärt Sarah. Hinzu kamen finanzielle Sorgen, denn das Leben in Tansania stellte sich als teurer heraus als zuvor angenommen.

    Zudem sorgte sich Sarah um die Zukunft ihrer Töchter. Würden sie später in der Schule geschlagen werden, wie es immer noch üblich war? Und wie würden sie als Mädchen hier leben? «Frauen haben schon an sich einen niedrigeren Stellenwert als Männer», weiss die junge Mutter.

    Bald schon flog die Familie nach Deutschland zurück. Um dort zu arbeiten und die Reste ihres Kredits abzuzahlen. – Dann wollen sie es erneut versuchen.

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