Neben Corona grassiert das Zika-Virus – vor allem in den Tropen. Für eine bestimmte Gruppe von Reisenden hat das grosse Auswirkungen: Vorsicht ist angesagt.
Modell Mücke gross
Das Zika-Virus wird von Mücken übertragen – in den Verbreitungsgebieten empfiehlt sich konsequenter Schutz vor Stichen. - Uli Deck/dpa/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Zika-Virus breitet sich in tropischen Gebieten weltweit weiter aus – neben Corona.
  • Zika wird von Mücken übertragen – deshalb sind Vorsicht und Vorbeugen angesagt.
  • Besonders Paare mit Kinderwunsch oder Schwangere sollten Aufmerksamkeit walten lassen.
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Das Zika-Virus breitet sich in tropischen Gebieten weltweit weiter aus. Darauf macht das Centrum für Reisemedizin (CRM) aufmerksam. Schwangere und Reisende mit Kinderwunsch sollten sich daher genau über ihr Ziel informieren.

Zika ist in tropischen Gebieten heimisch. Das Virus wird von Mücken übertragen und kommt hauptsächlich in Afrika, Asien und Südamerika vor.

Mücke auf heller Haut
Das Zika-Virus wird vor allem in tropischen Regionen von Mücken übertragen. - Pexels

Aktuell verbreitet es sich in Indien weiter. Von Juli bis Ende Oktober wurde das Virus laut CRM in drei indischen Bundesstaaten neu nachgewiesen: in Kerala, Uttar Pradesh und Maharashtra.

Risikogruppe: Schwangere Frauen und ungeborene Kinder

Infizieren sich Schwangere mit Zika, kann es beim ungeborenen Kind zu schweren Entwicklungsstörungen kommen.

Paare mit Kinderwunsch sollten nach einer Reise in ein Zika-Gebiet mindestens sechs Monate warten, lautet die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Noch immer gibt es keine wirksame Impfung oder Therapie, daher sollten sich Reisende vor allem vor Mückenstichen schützen.

Eine Ansteckung hat für Menschen ohne Vorerkrankungen, die nicht schwanger sind, in aller Regel allerdings keine schwerwiegenden Folgen.

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