Wer auf Livemusik, Bier und alte Traditionen steht, ist in Dublin genau richtig. Ein Überblick, was man sich hier nicht entgehen lassen sollten.
Dublin hat für Urlauber einiges zu bieten.
Dublin hat für Urlauber einiges zu bieten. - SCStock/Shutterstock.com
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Hauptstadt der Republik Irland ist für einen Wochenendtrip bestens geeignet.
  • Im Viertel Temple Bar reiht sich ein Pub an das nächste.
  • In der Stadt gibt es viel Kultur und wunderschöne historische Bauten.

Irland ist nicht unbedingt für gutes Wetter bekannt, dafür punktet die Insel mit einer saftig grünen Landschaft und bezaubernden Städten. Eine davon ist Dublin. An der Ostküste der Republik Irland gelegen, hat die Hauptstadt jede Menge Kultur und noch mehr Pubs zu bieten.

Aufgrund der überschaubaren Grösse eignet sich Dublin hervorragend für einen Wochenendtrip. Diese Highlights sollten Touristen nicht verpassen.

Mitten durch Dublin fliesst der Fluss Liffey, der die Stadt in zwei Hälften teilt. Zahlreiche Brücken prägen das Stadtbild und verbinden die Bezirke im wohlhabenderen Süden mit denen im Norden.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander, weshalb man alles bequem zu Fuss besichtigen kann.

Waren Sie schon mal in Dublin?

Wer nicht gut zu Fuss ist, kann die Buslinien nutzen. Eine weitere Möglichkeit: Velo ausleihen. Das macht allerdings nur Spass, wenn sich das irische Wetter von der gnädigen Seite zeigt.

Temple Bar: Ein Viertel, viel Bier

Zu den Highlights der Stadt gehört definitiv das berühmte Viertel Temple Bar. Es liegt im Zentrum von Dublin und zeichnet sich durch seine kopfsteingepflasterten Gassen und alten Häuser aus. Hier reiht sich ein Pub an das nächste.

Während sich nachts zahlreiche Menschen in den Strassen tummeln, geht es tagsüber ruhiger zu. Vor allem die gleichnamige Bar, deren Fassade in einem leuchtenden Rot bemalt ist, ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Hier kostet ein Pint Bier zwar etwas mehr, dafür überzeugt das urige Ambiente allemal.

Temple Bar
Ein Guiness in einem echten irischen Pub geniessen. - Unsplash

Generell empfiehlt es sich, abends durch die Pubs zu ziehen. Denn hier gehört es zum guten Ton, dass Bands für Livemusik sorgen.

Sich einen Sitzplatz suchen, den traditionellen Songs lauschen und das Treiben beobachten - sofort saugt man das irische Lebensgefühl auf. Spätestens dann, wenn das halbe Pub mitsingt. Generell sind die Dubliner überaus freundlich, aufgeschlossen und unterhalten sich auch gerne mit Touristen.

Wer in Dublin ist, kommt meist nicht um die Biermarke Guinness herum. Die Brauerei wurde bereits 1759 gegründet und hat ihren Sitz in der Stadt.

Wer etwas mehr über die Geschichte des Unternehmens sowie über die Kunst des Bierbrauens erfahren möchte, ist im Museum Guinness Storehouse genau richtig. Sogar ein Probier-Bier ist im Preis inbegriffen.

Viel Kultur und wunderschöne Bauten

Neben Pubs und Bier hat Dublin noch weitere Highlights zu bieten, dazu zählt die St. Patrick's Cathedral. Sie gehört zu den grössten Kirchen des Landes und wurde bereits 1191 errichtet.

Das Innere strotzt nur vor Geschichte, eine Besichtigung ist definitiv ein Muss. Auch das Dublin Castle ist einen Abstecher wert, heute noch werden die Räumlichkeiten für offizielle Anlässe genutzt.

Dublin Schloss
Das Dublin Castle. - Pixabay

Besonders schön ist das Trinity College, die altehrwürdige Universität befindet sich ebenfalls mitten in der Stadt. Besucher können einfach über das Gelände schlendern und die alten Bauten bewundern.

Auf keinen Fall darf man sich die Bibliothek entgehen lassen. Im Preis inbegriffen ist ein Audioguide, der alle wichtigen Informationen bereithält. Atemberaubend ist das 1200 Jahre alte «Book of Kells», eine illustrierte Handschrift, die dort ausgestellt wird.

Ebenfalls ein Highlight: der «Long Room». Dieser wurde 1732 erbaut und zählt zu den schönsten Bibliotheken der Welt.

Bekannte Gesichter und ein Blick aufs Meer

Schon der berühmte irische Schriftsteller Oscar Wilde (1854-1900) hat das Trinity College besucht, im Park Merrion Square ist eine Statue von ihm zu finden. Auch einer anderen Ikone Dublins wurde ein Denkmal gesetzt: Molly Malone.

Es handelt sich dabei um eine Figur aus dem gleichnamigen irischen Volkslied - inoffiziell die Hymne der Stadt. In der Grafton Street steht eine Bronzefigur, die die Fischhändlerin zeigt.

Bibliothek
Die Bibliothek des Trinity College. - Pixabay

Da Dublin direkt am Meer liegt, lohnt sich ein Abstecher zum Strand. Schön ist der Sandymount Beach, von der Innenstadt aus ist es ein rund einstündiger Fussmarsch. Auch ein Bus hält in der Nähe.

Hier kann man die Meeresluft geniessen und am Muschel-bedeckten Strand spazieren gehen. Aber Achtung: Ebbe und Flut sind sehr ausgeprägt. Bei Ebbe nicht zu weit hinausgehen und die Zeiten im Blick haben. Denn das Wasser fliesst sehr schnell zurück und es passiert immer wieder, dass Spaziergänger eingeschlossen werden.

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