Bali verbannt Einwegkunststoff

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    Griechenland,

    Im Juni tritt auf der Insel Bali ein neues Gesetz in Kraft, dass den Gebrauch von Einwegkunststoffen verbietet.

    Abfall am Strand ist gefährlich für die Umwelt. - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Ferieninsel Bali produziert täglich 3800 Tonnen Müll. Das meiste davon landet im Meer.
    • Nun will die Regierung gegen die Verschmutzung vorgehen.

    Die beliebte Ferieninsel Bali kämpft gegen den Abfall: Täglich produziert die Insel 3800 Tonnen Müll, wie die balinesische Umweltbehörde mitteilt. Rund 60 Prozent davon würden an den Stränden und im Meer landen, wo der Müll nicht zuletzt auch die tierischen Bewohner gefährdet.

    Vor allem Einwegplastik ist ein Problem. Deshalb hat der balinesische Gouverneur, Wayan Koster, im Dezember 2018 ein neues Gesetz für Einwegkunststoffe erlassen. Dieses tritt im Juni 2019 in Kraft.

    Er räumte den Unternehmen eine Übergangsfrist von sechs Monaten ein: In dieser sollen die betroffenen Hersteller und Händler in der Region nach alternativen Lösungen suchen. Wird ein Unternehmen ab Sommer 2019 gegen die Regelung verstossen, kündigt Koster harte Strafen an. Unter anderem droht der Entzug der Geschäftslizenz.

    Müllnotstand im 2018

    Letztes Jahr sprachen die Behörden gar von einem Müll-Notstand: Mitte 2018 wurden einige der beliebtesten Strände der Insel dermassen stark von Abfall überschwemmt, dass sie zweimal pro Tag gereinigt werden mussten. Diese Zeiten sollen mit dem neuen Gesetz vorbei sein.

    Um das Projekt zu unterstützen, erwägt Bali das Erheben einer neuen Tourismussteuer von rund zehn Franken pro Person. Wann und wie genau die Steuer kommt, ist noch nicht klar.

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