Zwei Tote nach Gasexplosion in Athen geborgen

    Keystone-SDA
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    Griechenland,

    Nach einer schweren Explosion in Athen sind zwei Menschen tot. Vier weitere Personen werden noch vermisst.

    Athen
    In Athen hat sich eine heftige Explosion ereignet. - Screenshot x/@in_gr

    Das Wichtigste in Kürze

    • Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach vier Vermissten.
    • Experten prüfen ein Gasleck als mögliche Ursache der Explosion.
    • Einsturzgefährdete Mauern erschweren die riskanten Bergungsarbeiten.

    Nach der schweren Explosion in einem Haus in der Athener Altstadt Plaka sind aus den Trümmern des eingestürzten Gebäudes bislang zwei Tote geborgen worden. Die Bergung sorgt in der griechischen Hauptstadt für Bestürzung. Die Zahl der Opfer könnte weiter steigen, da noch vier Personen vermisst werden.

    Es handele sich um einen Mann und eine Frau, die noch nicht offiziell identifiziert worden seien, berichtete der Sender ERTNews unter Berufung auf die Feuerwehr. Die Identität der beiden Toten war zunächst weiterhin unklar. Vier Personen werden demnach noch vermisst.

    Älteres Ehepaar lebte in Wohnung

    In dem Haus soll dem Bericht zufolge ein älteres Ehepaar gelebt haben. Zudem seien in einer Ferienwohnung im ersten Stock vier US-amerikanische Staatsbürger untergebracht. Bei ihnen soll es sich um zwei Männer und zwei Frauen handeln.

    Das dreistöckige Haus war am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr nach einer heftigen Explosion eingestürzt, auch ein Feuer brach aus. Zunächst wurde von einem Passanten berichtet, der durch herumfliegende Trümmer leicht verletzt wurde. Auch zwei Frauen, die aus einem Nachbarhaus gerettet wurden, brachte man vorsorglich ins Krankenhaus.

    Gasleck als mögliche Ursache

    Die Bergungsarbeiten seien schwierig und gingen nur langsam voran, weil immer noch Mauern stünden, die einstürzen könnten, und auch Nachbargebäude gefährdet seien, berichtete ERTNews. Für die Einsatzkräfte ist die Suche damit besonders riskant. Jede weitere Bewegung an den Trümmern muss deshalb mit grosser Vorsicht erfolgen.

    Bei der Suche nach der Ursache konzentrieren sich die Experten demnach auf ein mögliches Gasleck. Anwohner wollen bereits vor der Explosion Gasgeruch wahrgenommen haben. Die Ermittlungen sollen nun klären, ob dieser Gasgeruch mit der heftigen Explosion und dem Einsturz des Hauses zusammenhing.

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