Fashion: Das sind die Gos und No-Gos als Hochzeitsgast

    Marcel Winter
    Marcel Winter

    Bern,

    Für Hochzeitsgäste gilt bezüglich Fashion ein bestimmter Dress-Code. Lesen Sie hier, wie Sie sich richtig stylen und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

    Fashion
    Wer als Gast zu einer Hochzeit eingeladen ist, muss sich an bestimmte Regeln halten. - Depositphotos

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hochzeitsgäste haben sich an bestimmte Kleiderregeln zu halten.
    • Regel Nummer eins: Dezente Zurückhaltung beim Outfit.
    • Und Frauen sollten unbedingt auf die Farbe Weiss verzichten.

    Noch immer geben sich jährlich rund 37'800 Paare das Ja-Wort, wie das Bundesamt für Statistik weiss. Das bedeutet auch Tausende von grossen Hochzeitsfeiern mit entsprechendem Aufwand und langen Gästelisten. Und für die Gäste wiederum die Frage: Wie ziehe ich mich zur Hochzeit richtig an?

    Haben Sie schon geheiratet?

    Fashion: Die Braut nicht ausstechen

    Die wichtigste Regel für Hochzeitsfeiern: Das Brautpaar soll an seinem grossen Tag im Mittelpunkt stehen. Die Hochzeitsgäste sollten sich deshalb eher dezent kleiden, um die beiden Stars des Tages nicht in den Schatten zu stellen. Gute Mode darf sein, aber halten Sie sich an Regeln.

    Für Frauen gilt vor allem bei der Wahl der Mode: Keine Kleider in Weiss oder einer vergleichbaren sehr hellen Farbe wie Champagner: Das ist der Braut vorbehalten.

    Fashion
    Fashion: Freunde oder Trauzeugen sollten die Braut bei der Kleiderwahl nicht übertrumpfen. - Depositphotos

    Aber auch andere Farben sollten vermieden werden: Sehr knallige Farben wie Pink oder Feuerrot lenken ebenfalls von der Braut ab. Besser sind zarte Töne wie Rosa, Lachs oder Erdbeerrot. Aus naheliegenden Gründen sollte auch Schwarz vermieden werden: Die Farbe der Trauer hat auf einer Hochzeit nichts zu suchen.

    Generell sind Pastelltöne und andere gedeckte Farben bei Hochzeiten sehr beliebt, je nach Jahreszeit und persönlichem Typ. Für Sommerhochzeiten sind auch florale Designs ein Dauerbrenner in der Hochzeitsmode.

    Keine übertrieben sexy Outfits

    Ein weiteres No-Go für weibliche Hochzeitsgäste ist allzu freizügige Kleidung: Ultraknappe Minikleider, extrem tief ausgeschnittene Dekolletés oder sehr transparente Stoffe. Diese wirken nicht nur so, als wollten sie der Braut die Show stehlen, sondern können auch vulgär wirken.

    Outfit
    Ein bisschen sexy darf sein, aber bitte nicht zu viel. - Depositphotos

    Besser ist ein Hauch von subtilem Sex-Appeal: ein figurbetontes, knielanges Etuikleid zum Beispiel mit hohem Beinschlitz oder ein asymmetrischer Schnitt, der eine Schulter frei lässt. Eine tolle Alternative zu Kleidern sind übrigens elegante Jumpsuits mit schmalen Oberteilen und weiten Palazzohosen.

    Wichtig: Gerade in der Kirche ist ein dezenter Auftritt bis heute Pflicht. Beginnt der Hochzeitstag mit einer Trauung, passt ein Blazer oder eine Strickjacke über ein schulterfreies Outfit. Damit wird es Ihnen auch gleich wärmer.

    Fashion: Accessoires sparsam einsetzen

    Wer die Boulevardpresse liest, kennt sie von den grossen Adelshochzeiten: Hüte so gross wie Wagenräder und Fascinators, für die ein halbes Dutzend Pfauen Federn gelassen zu haben scheint.

    Doch bei einer normalen Hochzeit haben extravagante Kopfbedeckungen in der Mode nichts zu suchen. Nicht nur in der Kirche versperren sie den dahinter sitzenden Gästen den Blick auf die Zeremonie und buhlen um Aufmerksamkeit.

    Haarschmuck
    Ob Haarschmuck oder andere Accessoires – gehen sie sparsam damit um. - Depositphotos

    Besser sind dezente Haarbänder, die den halben Kopf bedecken, oder einfacher Haarschmuck. Je nach Jahreszeit und Location kommen zum Beispiel Haarreifen, Haarspangen oder kleine Haarclips mit Blumen oder Sternen infrage. Der Schmuck darf glitzern, sollte aber auch dezent sein: also lieber eine feine Goldkette um das Dekolleté als fünf Reihen Bling-Bling.

    No-Gos für männliche Hochzeitsgäste

    Männer haben es bei Hochzeiten in der Regel leichter: Ein schöner Anzug hängt meist schon im Schrank. Allerdings gelten auch hier ähnliche No-Gos wie bei den Damen: Der Anzug sollte weder schwarz noch in einer besonders auffälligen Farbe sein. Wer mit klassischer Eleganz punkten will, trägt einen Dreiteiler mit hübscher Weste unter dem Sakko.

    Herren
    Die Herren dürfen sich leger kleiden, sollten aber auch eine gewisse Eleganz an den Tag bringen. - Depositphotos

    Für die Herren gilt leider eher die Warnung: Nicht zu leger. Jeans und zerknitterte Hemden haben auf einer Hochzeitsfeier ebenso wenig zu suchen wie Turnschuhe. Besser sind saubere Lederschuhe und ein frisch gebügeltes Hemd. Die Krawatte kann, aber muss nicht unbedingt zu Hause bleiben.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1354 (nicht angemeldet)

    Eigentlich sollte man dies niemandem mehr sagen müssen, das man anständig angezogen erscheint. Es hat auch etwas mit dem Respekt dem Brautpaar und dem Anlass gegenüber zu tun.

    User #1186 (nicht angemeldet)

    Ich ziehe an was mir gefällt und nicht nach Vorschrift

    Weiterlesen

    Wunderschön!
    Fashion
    5 Interaktionen
    Mutige Fashion
    Fashion
    Praktisch!

    MEHR FASHION

    24 Interaktionen
    Brüssel
    north west
    2 Interaktionen
    Kritik
    Shein
    11 Interaktionen
    Paris
    Shein
    6 Interaktionen
    Brüssel

    MEHR AUS STADT BERN

    YB Köbi Brechbühl Nati
    20 Länderspiele
    YB Fassnacht Schweizer Nati
    3 Interaktionen
    Bei Sieg in Luzern
    gg
    86 Interaktionen
    Welt-Neuheit