Betreutes Wohnen

    Senevita

    Betreutes Wohnen: Smart Home fürs Alter

    Redaktion
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    Bern,

    Smart Home kann im Alter Sicherheit schaffen und selbstständiges Wohnen verlängern. Im betreuten Wohnen hilft Technik, ohne menschliche Betreuung zu ersetzen.

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    Gerade im Alter können sich Smart-Home-Geräte lohnen, etwa im betreuten Wohnen. - Depositphotos

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Smart Home kann im Alter für mehr Sicherheit sorgen.
    • Beim betreuten Wohnen unterstützt Technik, ohne menschliche Betreuung zu ersetzen.
    • Fangen Sie klein an und erweitern Sie dann Ihr System mit weiteren Komponenten.

    Das Thema Smart Home klingt für viele erst mal nach Spielerei für Technik-Nerds oder nach Häusern, die alles per Spracheingabe ändern. Doch im Alter geht es bei vernetzter Technik um viel mehr als nur um Bequemlichkeit.

    Laut dem Bundesamt für Statistik gab es 2025 erstmals mehr Menschen über 65 als unter 20. Die Gesellschaft wird also älter und damit ändern sich auch unsere Ansprüche an das Wohnen. Smart Home ist kein Luxus-Schnickschnack, sondern eine Möglichkeit, Dinge automatisiert ablaufen zu lassen.

    Haben Sie ein Smart-Home-System?

    Sicherheit, die man nicht sieht

    Der grösste Wunsch der meisten Menschen ist es, dort alt zu werden, wo man sich auskennt. Smarte Helferlein unterstützen dabei dann einfach im Hintergrund.

    Bewegungsmelder, die nachts sanft das Licht im Flur oder Bad einschalten, verhindern gefährliche Stolperfallen. Der «Mitdenk-Herd» schaltet die Herdplatte ab, wenn sie vergessen wird.

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    Im Notfall können Smart-Home-Systeme helfen, verletzte Menschen zu lokalisieren. - Depositphotos

    Kleine Sensoren schlagen Alarm, bevor aus einer tropfenden Waschmaschine ein echter Wasserschaden wird.

    Die Technik muss sich dem Menschen anpassen, nicht umgekehrt. Wenn man erst eine komplizierte App studieren muss, um das Licht anzumachen, hat das System versagt. Ein gutes Smart Home arbeitet im Stillen. Die meisten Smart-Home-Systeme sind bereits für wenige hundert Franken zu haben.

    Notrufsysteme können im Notfall Leben retten

    Den klassischen Notrufknopf kennt fast jeder. Er sitzt am Handgelenk und kann im Notfall Hilfe holen. Aber die Technik ist heute weiter.

    Notfallknopf
    Der Notfallknopf alarmiert Pflegekräfte. - Depositphotos

    Moderne Systeme erkennen zum Beispiel über Sensoren oder Smartwatches, wenn sich jemand ungewöhnlich lange nicht bewegt hat oder gestürzt ist, und informieren automatisch Hilfe. Auch im betreuten Wohnen macht es Sinn, entsprechende Geräte und Notrufsysteme in den Räumen zu installieren.

    Ein Segen für die Angehörigen

    Wer Eltern oder Grosseltern hat, die allein wohnen, kennt das: Man macht sich ständig Sorgen. Smart-Home-Lösungen können hier Abhilfe schaffen. Eine kurze Info auf dem Handy, dass in der Wohnung alles wie gewohnt abläuft, ist sehr beruhigend.

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    «Uns liegt die Inklusion am Herzen, und wir bieten den Menschen eine Tagesstruktur, die sie gezielt fördert.» (Symbolbild) - depositphotos

    Ohne dass man die Liebsten mit ständigen Kontrollanrufen nerven muss. Wer auf Nummer sicher gehen will und dies mit den Eltern absprechen kann, installiert zusätzlich Kameras. Meldet sich die liebste Person nicht, kann ein kurzer Kontrollcheck erfolgen.

    Wer sich nicht sicher ist, kann die Eltern im betreuten Wohnen unterbringen. Hier sind die Menschen rund um die Uhr betreut. Auch hier kann in Absprache mit dem

    Betreutes Wohnen: Frühzeitig und schrittweise starten

    Nicht jeder will Sensoren in der Wohnung haben. Datenschutz und das Gefühl, beobachtet zu werden, sind berechtigte Sorgen. Technik darf niemals ein Zwang sein. Es braucht immer die analoge Alternative und vor allem eine geduldige Beratung.

    Man muss nicht die ganze Wohnung auf einmal umkrempeln. Es ist sinnvoll, klein anzufangen.

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    Egal, ob Sie zu Hause oder im betreuten Wohnen leben: Hier können Sie sich betreuen lassen. - Depositphotos

    Am besten beginnt man mit einem Sicherheitscheck. Wo sind die grössten Risiken? (Stürze nachts, Herd, Bad). Im Anschluss installiert man nur das, was auch wirklich gebraucht wird.

    Ein smarter Lichtschalter bringt wenig, wenn die Schwelle im Flur eine unüberwindbare Hürde bleibt.

    Wer sich für ein Smart-Home im Alter interessiert, sollte das immer mit der Familie absprechen. Leben Sie im betreuten Wohnen, können Sie auch dort einige kleine Smart-Techniken geniessen, oder installieren lassen.

    Kommentare

    User #3649 (nicht angemeldet)

    Das Buiseness mit alten Leuten hat ungeheures Potential. Da kann man mega Gewinne einfahren!

    User #3649 (nicht angemeldet)

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