Sie sieht aus wie harmloses Tomatenmark – doch die Paste hat es in sich. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte vorsichtig mit Harissa sein.
Paste rot Löffel Tube
Sieht Tomatenmark zum Verwechseln ähnlich: Doch Hauptbestandteile der Harissa-Paste sind nicht Tomaten, sondern Chilischoten, Koriandersamen, Knoblauch und Kreuzkümmel. - Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Harissa ist eine Gewürzmischung, die vor allem in Nordafrika üblich ist.
  • Weil viel Chili dazugehört, ist Harissa feurig scharf.
  • Wem danach die Zunge brennt, der sollte zu einem Glas Milch greifen.

In nordafrikanischen Ländern wie Marokko, Algerien und Tunesien gehört Harissa quasi zu den Grundnahrungsmitteln und wird schon zum Morgenessen aufs Brot gegessen.

Die feurig scharfe Gewürzmischung gibt Suppen, Couscous, Gemüse- und Fleischgerichten eine orientalische Note und wird zu fast jedem Gericht zusätzlich serviert.

«Für die Schärfe ist der fettlösliche Inhaltsstoff Capsaicin aus der Chilischote verantwortlich», sagt Silke Noll, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

«Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte mit der Dosierung vorsichtig sein. Capsaicin kann die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt angreifen», so Noll.

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Doch was dann? Ist das Essen zu scharf geraten, hilft ein Glas kühle Milch.

Wasser neutralisiert die Schärfe dagegen nicht.

Paste oder Pulver

Harissa wird hauptsächlich als Paste angeboten. Es gibt aber auch Pulver, das mit Olivenöl zu Paste verrührt werden kann.

Hauptbestandteile sind Chilischoten, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Knoblauch, Salz und Olivenöl.

Mit Minze, Zitrone und Essig verfeinert, bekommt die Mischung eine angenehm frische Note.

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