Erythrit: Die kalorienarme Alternative zu Zucker

    Nau Lifestyle
    Nau Lifestyle

    Bern,

    Der Süssstoff Erythrit stellt eine kalorienarme Alternative zum herkömmlichen Zucker dar und bietet Diabetikern neue Möglichkeiten im Umgang mit der Krankheit.

    Erythrit
    Die Zuckeralternative Erythrit. - Wikimedia Commons

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Zuckerersatz Erythrit hat keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.
    • Erythrit bietet rund 70 Prozent der Süsskraft von Zucker.
    • Übermässiger Konsum kann jedoch zu Durchfall und Blähungen führen.

    Bei Diäten stellt sich regelmässig die Frage, welche kalorienarmen Alternativen zu Zucker existieren. Auch bei einer zuckerfreien Ernährung verzichten zudem viele nicht ganz auf Süssigkeiten.

    Erythrit hat in letzter Zeit besonders viel Aufmerksamkeit erhalten. Denn er gilt als nahezu kalorienfreier Zuckerersatzstoff, der im Gegensatz zu Stevia ohne einen bitteren Nachgeschmack auskommt.

    Cookies
    Erythrit kann auch zum Backen verwendet werden. - Pexels

    Während 100 Gramm des herkömmlichen Zuckers aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr mit stolzen 400 Kalorien zu Buche schlagen, bieten 100 Gramm Erythrit lediglich einen Wert von 20 Kalorien. Der Stoff kommt in vielen Lebensmitteln wie Birnen, Melonen oder Trauben bereits in natürlicher Form vor.

    Über bestimmte Verfahren werden für den Endverbraucher Pulver oder Kristalle des Süssstoffs hergestellt.

    Gut für Diabetiker: Keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel

    Erythrit hat keinen Einfluss auf den Blutzucker- oder Insulinspiegel und eröffnet damit Diabetikern bei der Ernährung neue Möglichkeiten. Tee und Kaffee können also bedenkenlos gesüsst werden, ohne eine negative Veränderung der Blutzuckerwerte befürchten zu müssen.

    Erythrit wird im Körper nicht verstoffwechselt. Er ist damit eine gute Alternative zu Zucker, wenn trotz Diabetes nicht auf Süsses verzichtet werden soll.

    Zu viel Erythrit ist schädlich

    Allerdings kann übermässiger Konsum von Erythrit zu Durchfall, Blähungen oder Bauchschmerzen führen. Der Zuckerersatzstoff sollte deshalb nur gemässigt konsumiert werden.

    Am besten stellen Sie langsam auf Erythrit um, um besser auf Signale des Körpers reagieren zu können.

    Bei Fertigprodukten wird Erythrit in der Regel übrigens mit der Bezeichnung E968 bezeichnet.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Frau mit Kind isst Erdbeeren
    13 Interaktionen
    Jetzt Saison nutzen
    20200701_kohlenhydrate
    1 Interaktionen
    «Frage des Tages»

    MEHR AUS STADT BERN

    Fahrzeugfahndung
    2 Interaktionen
    Für Fahrzeugfahndung
    Gaza
    291 Interaktionen
    Neue Gaza-Demo
    YB Klartext Hakan Yakin
    11 Interaktionen
    Hakan Yakin