Beschichtete Pfannen sind beliebt, um fettarme Gerichte zuzubereiten. Doch wer denkt, die Beschichtung ersetze das Fett, irrt. Ganz ohne geht es nicht.
Herdplatte Teflon Pfanne Hand Öl Gemüse
Auch wenn es heisst, an Teflon perlt alles ab, sollte man zum Braten in die beschichtete Pfanne ein paar Tropfen hitzestabiles Öl tröpfeln. - Christin Klose/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Beschichtete Pfannen sind beliebt, wenn es um empfindliche oder fettarme Gerichte geht.
  • Wer eine Pfanne mit Teflon-Beschichtung nutzt, sollte sie nicht zu hoch erhitzen.
  • Ab einer bestimmten Temperatur besteht die Gefahr der Abgabe giftiger Gase.

Auch in beschichtete Pfannen gehört zum Braten etwas Fett. Geeignet sind hitzestabile Öle und Fette.

Natives Olivenöl und andere kaltgepresste Öle mit vielen ungesättigten Fettsäuren eignen sich nicht. Sie werden beim heissen Braten ungeniessbar.

Teflonbeschichtung kann giftige Gase abgeben

Beim Braten ist es nach Angaben von Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin, auch wichtig, die beschichtete Pfanne nicht zu hoch oder ohne Inhalt zu erhitzen.

Teflonpfanne
Die Teflonoberfläche sollte nicht mit scharfen Kochutensilien in Kontakt kommen. - Pexels

Denn die Kunststoffbeschichtungen aus PTFE (Polytetrafluorethylen), besser bekannt als Teflon, können ab 360 Grad giftige Gase abgeben. Andere Beschichtungen wie Keramik können bei solchen Temperaturen sogar Blasen schlagen oder sich ablösen.

Werden lose Teile von Teflon-Beschichtungen verschluckt, besteht keine Gefahr. Sie werden unverdaut ausgeschieden, erklärt Anja Schwengel-Exner.

Dennoch rät sie, beschädigte Pfannen unabhängig von der Art der Beschichtung auszutauschen. Denn Teile davon können ins Essen gelangen oder die Anti-Haft-Wirkung geht verloren und dadurch haftet Bratgut an.

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