Wie sich Smartphones auf unser Schlafverhalten auswirken

    Nau Lifestyle
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    Bern,

    Smartphones begleiten uns durch unseren Alltag – bis in die Nacht hinein. Dies hat Folgen für die Qualität unseres Schlafes.

    schlafende Frau
    Das Smartphone stört unseren Schlaf. - Unsplash

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Blaulicht von Bildschirmen stört unser Hormonsystem.
    • Die stimulierenden Reize des Smartphones halten unser Gehirn abends aktiv.

    Die Nutzung von Smartphones hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Menschen nutzen sie für ihre Planung, Kommunikation und zur Unterhaltung.

    Smartphones sind zwar nützlich und erlauben uns einen komfortablen Lebensstil. Doch die unachtsame Nutzung kann sich auch negativ auf unser Leben auswirken.

    Denn Smartphones beeinflussen die Qualität unseres Schlafes massiv.

    Die Handynutzung am späten Abend führt zu einer Stimulation des Dopamin-Systems im Gehirn. Das führt dazu, dass der Geist nicht zur Ruhe kommt.

    Die Bildschirme von Smartphones strahlen eine Menge unnatürliches Blaulicht aus. Dieses wird über die Augen als Tageslicht registriert und unterdrückt die Bildung der Schlafhormone.

    Der natürliche Bio-Rhythmus wird gestört

    Für gesunden Schlaf ist vor allem das Schlafhormon Melatonin zuständig, das von der Zirbeldrüse im Gehirn produziert wird. Die Produktion nimmt zu, wenn der Lichteinfall durch die Augen abnimmt.

    Durch Kerzenlicht oder Glühbirnen wird dieser Vorgang übrigens kaum gestört, da der Blaulichtanteil in solchem Licht gering ist.

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    Schlafen ist wichtig für die Gesundheit und das Gedächtnis. - Depositphotos

    Das Blaulicht der Handybildschirme signalisiert dem Gehirn jedoch Tageslicht. Das schränkt die Produktion von Melatonin in der Zirbeldrüse ein. Es kommt zu Einschlafproblemen.

    Ein gesunder Umgang schafft Abhilfe

    Wem seine eigene Schlafqualität wichtig ist, kann mit wenigen, praktischen Tipps der Problematik entgegensteuern.

    Es gibt gute Blaulichtfilter in den App-Stores, die sich am Sonnenstand orientieren. Je später es wird, desto mehr Blaulicht filtern sie raus.

    Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, verzichtet die letzten zwei Stunden vor dem Schlafengehen gänzlich auf Bildschirme.

    Ebenso empfiehlt sich, das Schlafzimmer möglichst frei von elektronischen Geräten zu halten. So können Sie nicht nur besser ein-, sondern auch durchschlafen.

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