Ein Wutanfall: Manche Alzheimer-Patienten werden immer wieder aggressiv. Angehörige stehen dann vor der schwierigen Frage, wie sie damit umgehen.
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Aggressives Verhalten nicht persönlich nehmen – das fällt Angehörigen dementer Menschen oft schwer. Macht man sich klar, dass hinter den Wutanfällen die Erkrankung steckt, wird es etwas leichter. - Oliver Killig/dpa-tmn
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Das Wichtigste in Kürze

  • Alzheimer-Patienten können oft aus dem Nichts heraus Wutanfälle bekommen.
  • Der Grund dafür liegt oft in einer Überforderung von Geist und Sinnen der Betroffenen.
  • Angehörige können dem zum Beispiel durch Routinen und andere Sicherheits-Muster vorbeugen.

Wutanfälle von Alzheimer-Patienten können unterschiedliche Ursachen haben.

Nehmen die Betroffenen eine Situation als überfordernd wahr, reagieren sie manchmal agressiv. Auch fremde Menschen, laute Geräusche oder grelles Licht können Aggressionen hervorrufen.

Hinter dem Verhalten steckt die Krankheit

Wodurch die Wut auch entstanden ist: Angehörigen fällt es oft schwer, damit umzugehen. Das Verhalten des Erkrankten sollte nicht persönlich genommen werden.

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Wut hat viele Gesichter, vor allem bei einer Krankheit wie Alzheimer. - Pixabay

Stattdessen sollte man sich vergegenwärtigen, dass die Alzheimer-Erkrankung dahintersteckt.

Im besten Fall kommt es gar nicht erst zu Momenten, die die Betroffenen überfordern.

Angehörige können dazu beitragen, indem sie feste Routinen schaffen und zum Beispiel Arzttermine mit einem gewissen Vorlauf ankündigen.

Ausserdem sollten sie darauf verzichten, Gegenstände in der Wohnung umzuräumen.

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